Fuhrmann: Generationen als Sozialpartner akzeptieren

JVP- Bundesobfrau fordert Einbindung der Bundesjugend- vertretung bei Sozialpartnergesprächen

Wien, 6. Dezember 2006 (ÖVP-PK) "Alle Entscheidungen die bei
den Koalitionsgesprächen getroffen werden- sei es in der Sozial-, Budget- oder Bildungspolitik- betreffen vor allem die Zukunft und damit die junge Generation", so die jüngste Abgeordnete des Nationalrates, Silvia Fuhrmann. Als "Einmahner der Nachhaltigkeit" will Fuhrmann die Bundesjugendvertretung, die überparteiliche Interessensvertretung der österreichischen Jugend, als 6. Sozialpartner installiert und akzeptiert wissen. "Es ist gerade angesichts der demographischen Entwicklung nicht mehr zeitgemäß, dass nur die Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern die Sozialpartnerschaft abbilden und die Generationenvertreter außen vor gelassen werden", meinte Furhmann. ***

Wenn Seniorenvertreter gestern die Anerkennung des
Seniorenrates als 5. Sozialpartner forderten, so kann das aus
Sicht der Obfrau der Jungen ÖVP nur geschehen, wenn auch die Bundesjugendvertretung in Sozialpartnerrang kommt.

Scharf kritisiert Silvia Fuhrmann den Chef des Pensionisten-verbandes, Karl Blecha, der heute in einer Aussendung meinte, es
sei eine "Frechheit", dass Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sich gegen populistische Geschenke an die Seniorengeneration auf Kosten der jungen Generation aussprach. "Blechas Forderungen sind eine Kampfansage an die junge Generation. Ihm ist die Zukunft egal, es geht ihm nur um seine Klientel. Nachhaltigkeit ist ein Fremdwort für ihn", ist Fuhrmann empört und fordert die Sozialistische Jugend auf, "ihren" Seniorenvertreter zurecht zu weisen.

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