Amon: Persönliche Angriffe auf Bundeskanzler sollen von Absenz Gusenbauers ablenken

Auch Staatsgläubigste in der SPÖ sollten Mitverantwortung der Eltern erkennen

Wien, 6. Dezember 2006 (ÖVP-PK) Auch SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser solle langsam erkennen, "dass der Wahlkampf zu Ende
ist und er aufhören kann, das österreichische Bildungssystem samt seiner Proponenten ständig schlecht zu reden", sagte der ÖVP-Fraktionsverantwortliche für den Unterrichtsausschuss, Abg.z.NR Werner Amon. Denn die PISA-Studie zum einzig selig machenden zu erklären, "mag zwar in ein SPÖ -Wahlkampf-Konzept passen", obwohl "meine Vermutung, dass die Darstellung dieser Studie eine Auftragsarbeit aus dem SPÖ-Parteisekretariat war, mittlerweile ohnehin bewiesen ist", so der ÖVP-Bildungssprecher. ****

Dennoch wäre es an der Zeit, "zur Konstruktivität zurückzukehren" und anzuerkennen, dass es Studien gäbe, in denen das österreichische Bildungssystem im absoluten Spitzenfeld rangiere, und dass es auch Studien gebe, "in denen wir im schlechtesten Fall im Mittelfeld platziert sind", erläuterte Amon. In jedem Fall rechtfertige diese Studie nicht die "Art der Kraut-und Rüben-Kritik, die die SPÖ heute zum unzähligen Mal an unserem Bildungssystem übt", erklärte der ÖVP-Bildungssprecher. Auch den "Staatsgläubigsten" in der SPÖ sollte schließlich mittlerweile klar sein, "dass es neben der staatlichen Verantwortung schon auch noch eine Mitverantwortung der Eltern für ihre Kinder gibt", so Amon. Das betreffe insbesondere auch die Wahl des richtigen Schultyps.

Dass diese neuerlichen persönlichen Angriffe auf Bundeskanzler Wolfgang Schüssel wohl nur von der Absenz von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer ablenken solle, sei jedenfalls offensichtlich. An SPÖ-Klubchef Cap gerichtet erklärt Amon, dass es Sache der SPÖ ist, die Geschwindigkeit der Verhandlungen festzulegen. "Jedoch ist Gusenbauer augenscheinlich ein Treffen der Sozialistischen Internationale in Portugal wichtiger, als in Wien eine Regierung zu bilden, wofür er einen Auftrag hat", so Amon.

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