Herzog zu Sonntagsöffnung: Wer kümmert sich eigentlich um die illegalen Ladenöffnungen durch ausländische Gemischtwarenhändler?

Gleichbehandlung muß auch hier gelten - Geschäftsleuten in der Inneren Stadt drohen Strafen - "Waren aller Art" in den Vorstädten könne auch am Sonntag um 22.00 Uhr gekauft werden!

Wien, 06-12-2006 (fpd) - Die FPÖ spricht sich klar gegen die Sonntagsöffnung aus. Den neuerlichen Initiativen von Geschäftsleuten in der Inneren Stadt wird von freiheitlicher Seite auch klar und deutlich eine Absage erteilt. Faktum ist jedoch, daß es seit geraumer Zeit - vor allem in exponierten Ausländervierteln -Gemischtwarenläden gibt, die sich weder an die Landeschlußzeiten noch an das generelle Sonntagsverbot halten. Dieser Umstand ist seit Jahren bekannt, die Stadt Wien schaut dem Treiben jedoch nach wie vor zu und es gibt offenbar auch keinerlei Sanktionen dagegen, so heute FPÖ-Stadtrat Johann Herzog vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte rund um die Sonntagsöffnung.

Die Rathaussozialisten, so Herzog, sind dringend aufgefordert gegen diese Form des Gesetzesbruchs aufzutreten. Es könne nicht sein, daß Geschäftsleute in der Wiener City in die Öffentlichkeit gezerrt werden, mit hohen Strafen zu rechnen hätten und andererseits genau dieser Gesetzesbruch in den Vorstädten seit Jahren toleriert werde. Unbeschadet der freiheitlichen Grundsätze, die den Sonntag geschäftsfrei halten möchte, sei eine Gleichbehandlung sicherzustellen, so Herzog abschließend. (Schluß) jen

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