Khol an Blecha: "Maßhalten und Fakten anerkennen!"

Schüssel hat in den letzten sechs Jahren beste Arbeit für Pensionisten geleistet

Wien (OTS) - Die jüngsten Aussagen des SP-Pensionistenchefs Karl Blecha stoßen beim Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Dr. Andreas Khol, auf Unverständnis: "Gerade erst gestern haben wir einvernehmlich die Pensionserhöhung für 2007 vereidigt und in Dankbarkeit zur Kenntnis genommen." Wünsche gebe es immer, das liege in der Natur von Interessensvertretungen, so Khol weiter, einige Fakten aber müsse auch Blecha anerkennen:

Die von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel geleitete Bundesregierung und das Parlament haben in den letzten sechs Jahren beste Arbeit für die Pensionisten geleistet

  • Die Absicherung der österreichischen Pensionen, und zwar mindestens bis 2050, ist durch die Pensionssicherungsreform gelungen.
  • Die Pensionsharmonisierung, und damit die Abschaffung alter Pensionsprivilegien, hat Gerechtigkeit innerhalb der Pensionssysteme geschaffen.
  • Die überdurchschnittliche Steigerung der Ausgleichszulagenrichtsätze ("Mindestpensionen": In den letzten 5 Jahren wurden die Mindestpension für Alleinstehende um 100 Euro angehoben, in den fünf Jahren davor unter einer SPÖ-geführten Regierung nur um 30 Euro). Die Mindestpensionen werden auch 2007 wieder außertourlich angehoben: Für Alleinstehende um 5,2% auf 726 Euro, für Ehepaare um 3,3% auf 1.091 Euro.

"Wenn Blecha kritisiert, dass Kanzler Schüssel eine nachhaltige Sozialpolitik fordert, würde mich interessieren, ob er es lieber wie in Deutschland machen würde", fragt sich Khol. Die deutschen Rentner müssen in Folge rot-grüner Misswirtschaft mindestens sieben Jahre ohne eine Erhöhung ihrer Pension auskommen. Khol: "Will Blecha, genauso wie SPD-Chef Müntefering vor die Pensionistinnen und Pensionisten treten und ihnen raten Lotto oder Balalaika zu spielen, um ihren Lebensabend zu finanzieren?"

"Lieber Karl Blecha - gentlemen agree about facts; erst gestern haben wir dieses Einvernehmen auch öffentlich dargestellt!", erinnert Andreas Khol seinen Co-Präsidenten im Seniorenrat.

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