Auer: Koralmbahn braucht EU-Gelder

Für Bezirk St. Veit hat lückenloser Ausbau der Schnellstraße S 37 zwischen Klagenfurt und Judenburg höchste Priorität.

Klagenfurt (OTS) - Einen neuen Vorschlag bringt VP-Nationalratsabgeordneter Klaus Auer in die Diskussion um die Errichtung der Koralmbahn ein. Auer: "Die Koralmbahn hat europäische Dimension, daher ist eine Mitfinanzierung durch die europäische Union einzufordern. EU-Gelder könnten das Land entlasten und dafür müssen Landeshauptmann Haider und Verkehrsminister Gorbach bzw. sein Nachfolger kämpfen".

Erst durch die erneuten Gespräche wurde die Wichtigkeit der Aufnahme der Strecke in die TEN-Liste der europäischen Union erkannt und für den Wirtschaftsstandort Kärnten würde die Aufnahme der Strecke in die Baltisch-Adriatische-Verkehrsachse eine neue Dimension bedeuten.

Bei der gestern Abend eilends vom Landeshauptmann einberufenen Sitzung habe es von allen teilnehmenden Kärntner Abgeordneten des National- und Bundesrates Zustimmung und Verständnis für Auers Kritik gegeben. "Selbst der Landeshauptmann stellte fest, dass die Koralmbahn bisher nur eine innerösterreichische Verkehrslösung darstelle und daher unbedingt auf die europäische Ebene gebracht werden muss."

Aus der von Haider vorgelegten neuen Studie über die Auswirkungen der Baltisch-Adriatischen-Verkehrsachse auf Kärnten gehen auch eindeutig Auers Befürchtungen für den Bezirk St. Veit/Glan hervor: "Die alte Südbahn von Bruck/Mur über Friesach nach Klagenfurt verliert an Bedeutung und schwächt diesen Wirtschaftsraum weiter. Das können wir so nicht hinnehmen!" Für den St. Veiter Nationalratsabgeordneten ist daher eine Gesamtverkehrslösung eine wichtige Voraussetzung für die weitere Vorgangsweise: "So wie meine steirischen Kollegen fordere ich einen lückenlosen Ausbau der Schnellstraße von Judenburg bis Klagenfurt samt Sicherstellung der Finanzierung. Der Abschnitt Perchauer Sattel muss umgehend projektiert und ausgebaut werden, damit unsere Region nicht aufs totale Nebengleis gerät!"

Auer begrüßt abschließend daher auch die einstimmig in der Kärntner Landesregierung beschlossene Resolution, in der ein Gesamtverkehrskonzept für den Süden Österreichs gefordert wird. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001