SPÖ verlangte in ÖSTERREICH 1000 Euro gesetzlichen Mindestlohn.

Bures will Forderung zum Thema bei den Koalitionsverhandlungen am Mittwoch machen.

Wien (OTS) - Die SPÖ will das Thema Mindestlohn in die Koalitionsverhandlungen bringen: Im Interview mit ÖSTERREICH (Mittwochausgabe) tritt Bundesgeschäftsführerin Doris Bures für einen generellen Mindestlohn von 1.000 Euro ein. Weil dies in Kollektivverträgen noch nicht erreicht wurde, soll es eine gesetzliche Regelung geben. Bures: "Da trifft es sich gut, dass zur Verhandlungsrunde am Mittwoch die Sozialpartner kommen werden. Ich bin dafür, dass das bei dieser Gelegenheit diskutiert wird." Geht es nach Bures soll die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 1.000 Euro auch in einem Koalitionspakt verankert werden. Derzeit gibt es knapp 50 Branchen, deren Kollektivverträge teilweise deutlich niedrigere Mindestlöhne vorsehen.

Als weitere SPÖ-Forderung nannte Bures die Schaffung eines Lehrlingsfonds: Dafür will Bures jene Unternehmen zur Kassa bitten, die Facharbeiter benötigen, selbst aber keine Lehrlinge ausbilden. Mit dem Geld sollen Jugendliche in überbetrieblichen Lehrwerkstätten ausgebildet werden.

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