FV UBIT intensiviert Interessensvertretung für medizinische Informatik

Interessensgruppe E-Health im Fachverband UBIT konstituiert - Steszgal: "Plattform für praktikable, vorbildliche Lösungen aus Österreich"

Wien (PWK835) - "Wir wollen unsere Interessen jetzt gemeinsam ausdrücken. In einer Interessensgruppe können wir die Anliegen der E-Health-Unternehmen viel besser umsetzen als wenn jeder für sich alleine auftritt", sagt Johann Steszgal, Sprecher einer neuen Arbeitsgruppe E-Health, die sich unter dem Dach des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Österreich konstituiert hat.

Die E-Healt Experts, das sind Vertreter und Vertreterinnen von rund 300 ansonsten zueinander im Wettbewerb stehenden Unternehmen in ganz Österreich, haben sich einiges vorgenommen: Die neue E-Health-Gruppe will in allen wichtigen Gremien des Gesundheitsinformatikbereiches als vollwertiger Partner anerkannt werden. "Ob Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Gesundheitsministerium oder Ärztekammer - wir werden fortan Vereinbarungen mit der Informatikbranche gemeinsam verhandeln", meint Jürgen Gambal, der in der E-Health-Gruppe für Organisation und Strategie verantwortlich zeichnet.

Friedrich Bock, Obmann des Fachverbandes Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT), ist erfreut über das Engagement "seiner" Mitgliedsbetriebe und steht voll hinter den Aktivitäten der E-Health Experts: "Eine der wichtigsten Aufgaben wird sein, Rahmenverträge fair für alle Partner - und damit eben auch für die Software-Branche - zu verhandeln. Hier wird sich der FV UBIT maßgeblich in derartige Vertragsverhandlungen einschalten."

Bock rechnet damit, dass ein gemeinsames Auftreten nicht nur die vertragliche Situation für betroffene Unternehmen verbessert, "sondern, dass auch die geballte fachliche Kompetenz der Gruppe dazu beiträgt, inhaltlich bessere Lösungen im Bereich der medizinischen Informatik und Telematik hervorzubringen."

Auch die künftigen Verhandlungspartner begrüßen die neue Organisationsform. So hatte Gerhard Holler von der Österreichischen Ärztekammer sein Interesse an einer E-Health-Gruppe im Fachverband UBIT ausdrücklich deponiert. Und Martin Gleitsmann, Mitglied des Verbandsvorstandes des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, begrüßte bei der konstituierenden Sitzung der E-Health-Gruppe in der WKÖ, dass der Hauptverband damit einen direkt adressierbaren Verhandlungspartner in Sachen E-Health erhalte. (hp)

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