VP-Cortolezis-Schlager: Nein zu parteipolitisch agierendem Landesverband der Elternvereine

Landesverband ignoriert Missstände und Beschwerden der Eltern

Wien (VP-Klub) - "Der Wiener Landesverband der Elternvereine an
den öffentlichen Pflichtschulen agiert nicht im Sinne der Eltern und Schulkinder sondern parteipolitisch", kritisiert Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, deren Untätigkeit und betont, dass Parteipolitik absolut nichts in der Elternvertretung zu suchen hat. Daher wurde im heutigen Stadtsenat eine von der Wiener SPÖ eingereichte Subvention über 20.000 Euro für den Wiener Landesverband von der ÖVP Wien abgelehnt. "Wenn die Vertretung der Elternvereine parteiunabhängig und im Sinne der Eltern und Kinder agiert, stimmen wir Subventionen an den Wiener Landesverband gerne wieder zu."

Zahlreiche Eltern wandten sich nach der vergeblichen Kontaktaufnahme mit dem Landesverband der Elternvereine, welcher deren Kritik ignorierte, an die ÖVP Wien. Für die VP-Stadträtin ist es ein Skandal, dass Missstände und Beschwerden besorgter Eltern von Pflichtschulkindern nicht aufgegriffen werden: "Nicht einmal gesetzliche Missachtungen der Stadt Wien werden vom Landesverband der Elternvereine beanstandet. So gab es von der Elternvertretung keine einzige kritische Meldung zur fehlenden Bedarfserhebung der Nachmittagsbetreuung oder der Bedarfserhebung des Wunsches der Eltern nach offenen Ganztagsschulmodellen an öffentlichen Pflichtschulen, gegen die sich die Stadt Wien verwehrt, obwohl diese Erhebung vom Bund gesetzlich vorgeschrieben ist."

Ebenso gab es keinerlei Stellungsnahmen vom Landesverband über den desolaten und sicherheitsgefährdenden Zustand vieler Pflichtschulstandorte oder die dringend notwendige Transparenz des Dienstpostenplanes als Voraussetzung zur Senkung der Klassenschülerzahlen, kritisiert die VP-Bildungssprecherin: "Die Elternvertretung ist für mich keine Elternvertretung, sondern ein Ableger der Wiener SPÖ, der die Missstände in Wien totschweigt."

"Der ignoranten und parteipolitisch motivierten Vorgehensweise der Wiener Elternvertretung erteilen wir eine klare Absage", schließt Cortolezis-Schlager.

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