Chalupka fordert rasche Sanierung des Haubner Erlasses

Soziale Unterstützung, der vom Haubner-Erlass betroffenen Ausländischen Mütter und ihrer Kinder, muss für alle rückwirkend ab 1. Juli gewährleistet werden.

Wien (OTS) - Diakonie Direktor Michael Chalupka kritisiert die Hartherzigkeit der Regierung, den umstrittenen Erlass der Sozialministerin Ursula Haubner nun doch nicht zurückzunehmen.

"Mütter und ihre Neugeborenen in der Phase der größten Belastung und Schutzbedürftigkeit alleine zu lassen und ihnen das Kindergeld nicht rückwirkend auszuzahlen, ist unmenschlich und für Österreich ein Armutszeugnis im wahrsten Sinne des Wortes."

Chalupka ist für die ehest mögliche Sanierung des Gesetzes. "Jede Mutter und ihr Baby hat ein Recht auf Unterstützung, unabhängig ihrer Herkunft. Das kann keine Entscheidung im Einzelfall sein, das sind Grundwerte einer funktionierenden Gesellschaft und somit von Gesetzwegen zu regeln. Besonderes Augenmerk muss darauf liegen, dass diese soziale Unterstützung allen die bisher vom Haubner-Erlass betroffen waren, rückwirkend gewährt wird, sodass die Schwächsten nicht überbleiben", so Chalupka abschließend.

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