VP-Buk an SP-Prokop: Nicht alles auf einmal, aber das wichtige zuerst!

Schulsanierung statt Prestigeprojekte

Wien (VP-Klub) - "Es ist unvorstellbar, unter welchen Bedingungen
in manchen Ottakringer Schulen gelernt und gearbeitet werden muss. Es kann nicht sein, dass die SPÖ-Budgetplanung auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen wird, noch dazu, wo manche Missstände unsere Kinder wahrhaft und gravierend gefährden. Das ist untragbar!" betont die ÖVP Bezirksvorsteher-Stellvertreterin von Ottakring Astrid Buk.

"Ich erwarte seitens der alleinverantwortlichen Bezirks-SPÖ ein klares Bekenntnis für weitere Maßnahmen zur Schulsanierung - im Interesse unserer Kinder. Solange Bezirksgelder in Prestigeprojekte, wie z.B. im kommenden Jahr 400.000 Euro in die Neugestaltung des Schuhmeierplatzes, jenes Platzes vor dem SPÖ-Kinderfreunde-Indoor-Spielplatz und jenes Platzes, an dessen Anschrift auch die Bezirks-SPÖ beheimatet ist, investiert werden, fehlt mir dieses Bekenntnis", kritisiert Buk.

SPÖ fördert lieber Prestigeprojekte, statt Schulen für Kinder sicher zu machen

Im Budget 2007 seien auf der einen Seite hohe Summen für Prestigeprojekte veranschlagt, wie z.B.: die Neugestaltung des Schuhmeierplatzes mit 400.000 Euro oder in den vergangenen Jahren z.B.: die Lichtwelle Thaliastraße. Auf der anderen Seite öffnen Schultore nach Innen - im Brandkatastrophenfall wären die Folgen nicht auszudenken, Fenster sind zugenagelt, damit sie nicht aus den Rahmen fallen, Schimmel beim Turnsaal, Toiletten, die aus der Wand brechen. "Seit Jahren anstehende Missstände, die den Zustand in manchen Ottakringer Schulen nur zu deutlich beschreiben. Sogar die zuständige MA 56 verleiht diesen dringend anstehenden Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen Priorität 1, also die höchste Priorität", hebt Buk hervor.

Einzig und allein die im Bezirk verantwortliche SPÖ sieht sichtlich keinen Handlungsbedarf und sieht im Budget 2007 für diese untragbaren Missstände abermals keine Mittel vor. Im Gegenteil, der Budgettopf für Ottakrings Schulen ist trotz der in ganz Wien umzusetzenden Sanierung der Falzziegeldecken, die aufgrund der akuten Einsturzgefahr auch in mehreren Ottakringer Schulen notwendig wurde, um rund 100.000 Euro geringer als im vergangenen Jahr.

Die Aussage des SP-Bezirksvorstehers, alles könne man nicht auf einmal machen, teile Buk zwar grundsätzlich, meint aber abschließend:
"Alles auf einmal geht natürlich nicht, aber das wichtige zuerst, muss jedenfalls möglich sein, wenn man auf Prestigeprojekte verzichtet und weiters die zuständige Gemeinde Wien mit der Finanzierung von Generalsanierungen nicht aus der Verantwortung lässt." Hier erwarte sie den vollen Einsatz des Bezirksvorstehers zur Beschaffung der fehlenden Gelder für die desolaten Ottakringer Schulen.

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