Kärnten sagt Nein zu fahrleistungsabhängiger PKW-Maut

Landesregierung fordert Bundesregierung auf, von PKW-Maut Abstand zu nehmen - Mehrkosten für Pendler wären enorm

Klagenfurt (LPD) - Die Einführung einer fahrleistungsabhängigen PKW-Maut würde hohe Kosten und eine massive Mehrbelastung für die Pendler bedeuten. Die Kärntner Landesregierung hat daher heute, Dienstag, einstimmig mit einer Resolution gegen die Einführung gestimmt. Das Kollegium der Kärntner Landesregierung fordert die Bundesregierung auf, von der Einführung einer fahrleistungsabhängigen PKW-Maut Abstand zu nehmen. Aufgrund der Notwendigkeit beruflicher Mobilität bedeuteten die Kosten für viele Arbeitnehmer eine enorme Belastung, heißt es in der Resolution. "Darüber hinaus ist eine Verlagerung des Verkehrs von den Autobahnen auf das niederrangige Straßennetz zu befürchten. Dies wiederum hat Folgen für die Lebensqualität der Anrainer hinsichtlich Lärm und Umwelt."

Einige Kostenbeispiele werden in der Resolution angeführt: Ein Pendler, der täglich mit seinem PKW von Spittal/Drau nach Villach fährt, hätte jährliche Mehrkosten von 814 Euro. Von Spittal/Drau nach Klagenfurt machten die jährlichen Mehrkosten bereits 1.628 Euro aus. Von St. Veit/Glan nach Klagenfurt entstünden dem Pendler jährliche Mehrkosten in Höhe von 440 Euro, von Villach nach Klagenfurt wurden Mehrkosten in Höhe von 902 Euro berechnet.
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