JobTrend: Ein starkes Signal gegen verdoppelte Jugendarbeitslosigkeit

Neues Projekt von Volkshilfe Jobfabrik und den Austria Trend Hotels & Resorts

Wien (OTS) - Mit Dezember startet das frisch ins Leben gerufene Jugendbeschäftigungsprojekt von Volkshilfe Jobfabrik und den Austria Trend Hotels & Resorts: JobTrend bietet lernbehinderten Jugendlichen einen beruflichen Einstieg in die Hotellerie und nachhaltige Arbeitsplätze.

"60.000 arbeitslose Jugendliche sind einfach zu viel! Wir wollen daher ganz konkret einen Beitrag im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit leisten" meint Gerhard Messinger, Geschäftsführer der Verkehrsbüro Hotellerie GmbH, einer Tochtergesellschaft der Verkehrsbüro Group.

Jene lernbehinderten Jugendlichen, die ab sofort ein Jahr lang direkt am Arbeitsplatz trainiert und danach fix in einem der 26 Austria Trend Hotels angestellt werden, benötigen die Unterstützung besonders dringend: Als ehemalige Sonderschüler treten sie von einer extrem ungünstigen Position in den Kampf um Arbeitsplätze ein. Ohne konkrete Förderprojekte wie JobTrend haben sie immer das Nachsehen.

"Die Volkshilfe Jobfabrik beschreitet durch die Kooperation mit starken Wirtschaftsbetrieben wie den Austria Trend Hotels & Resorts einen neuen Weg in der beruflichen Integration, denn alte Wege haben sichtbar versagt. Aufgrund der alarmierenden Situation sind dringend innovative und konkrete Antworten auf die Misere Jugendarbeitslosigkeit gefragt. Initiativen wie JobTrend können hoffentlich Vorbildwirkung für andere österreichische Wirtschaftsunternehmen entfalten." so Verena Buxbaum, Leiterin des Qualifizierungsbetriebs Volkshilfe Jobfabrik.

Pionierarbeit leistet auch Harpreet, 17 Jahre alt und der erste Jugendliche in dieser Kooperation. Er wird in der Küche des Austria Trend Eventhotels Pyramide in Wien-Vösendorf trainiert, wo er sich gut aufgehoben fühlt: "Die Stimmung ist immer nett und lustig, auch wenn mal viel los ist. Das Team hat mich vom ersten Tag an sehr herzlich aufgenommen."

Aber auch wenn es Probleme geben sollte, steht Harpreet nicht alleine da: "Ich habe eine Integrationsbegleiterin der Volkshilfe Jobfabrik und im Haus eine eigene Mentorin, Frau Leutgeb, die hier Personalverantwortliche ist." Am bedeutendsten wird für Harpreet rückblickend die Möglichkeit, dass er in der Volkshilfe Jobfabrik die Arbeitswelt kennen lernen und verschiedene Bereiche praktisch ausprobieren konnte. Er staunt selbst, während er aufzählt, was er in den eineinhalb Jahren in dem Qualifizierungsprojekt alles gelernt hat.

"Harpreet ist nur einer von vielen: Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Konkrete und mutige Projekte wie JobTrend können eine Trendwende initiieren und reale Chancen bieten," betont Verena Buxbaum. "Damit junge Menschen nicht schon mit 15 auf dem Abstellgleis stehen und sie selbst und die Gesellschaft ein Leben lang die Rechnung dafür bezahlen müssen."

Bildhinweis: (Download unter
http://www.vhbi.at/0vhbi_gs/pressepics.htm )

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