"Freiwilliges Engagement wird für die Gesellschaft überlebensnotwendig!"

Der Freiwilligentag 2006

Wien (Rotes Kreuz) - "Wir alle wissen um die zukünftigen Herausforderungen im sozialen Bereich. Aufgrund der demografischen und gesellschaftspolitischen Änderungen ist es also überlebensnotwendig, freiwilliges Engagement zu fördern und auszuweiten. Das Gewinnen und Behalten von qualifizierten und engagierten Freiwilligen ist und bleibt daher eine der wesentlichen Aufgaben für das Rote Kreuz", erklärt Fredy Mayer, Rotkreuz-Präsident und gleichzeitig oberster Freiwilliger der Organisation, anlässlich des internationalen Freiwilligentages am 5. Dezember 2006.
"Je weniger soziale Aufgaben die öffentliche Hand übernehmen will, desto wichtiger werden die Freiwilligen-Organisationen", erklärt der Rotkreuz-Präsident. "Schon heute wäre ein Rettungsdienst in Österreich ohne Freiwillige unfinanzierbar, größere Unfälle und Katastrophen ohne sie nicht zu bewältigen".
Und an die Adresse der Koalitionsverhandler richtet der Rotkreuz-Präsident einen dringenden Appell: "Die Freiwilligenorganisationen brauchen die Unterstützung durch die Wirtschaft und die Politik. Es braucht nicht nur ein Bekenntnis zum Freiwilligensystem, sondern auch entsprechende Taten. Wie zum Beispiel die Anerkennung von freiwilligem Engagement bei der Vergabe von freien Stellen. Oder eine Überzeugungskampagne bei bzw. mit den Sozialpartnern, dass Freiwillige durch ihre diversen Zusatzausbildungen oftmals hoch qualifizierte und universell einsetzbare MitarbeiterInnen sind."
Im Jahr 2005 haben fast 48.000 freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 10,5 Millionen freiwillige Arbeitsstunden geleistet -finanzieller Wert: 211 Millionen Euro pro Jahr.

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