Innere Stadt hat keinen Goldesel

Wien (OTS) - "Entgegen der Meinung der SPÖ hat die Innere Stadt leider keinen Goldesel, der für alle Sanierungswünsche herhalten kann", stellt Markus Figl, VP-Bezirksvorsteherin-Stellvertreter der Inneren Stadt und Vorsitzender des Finanzausschusses, klar, "Allein eines der genannten Projekte, ob Ringstraße, Kärntner Straße, Neuer Markt oder Graben, übersteigt die Finanzierungsmöglichkeiten des spärlichen Budgets der Inneren Stadt von lediglich 3,8 Millionen Euro pro Jahr."

Für den VP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter ist es einerseits erfreulich, dass sich SP-Stadtrat Schicker nunmehr in der Finanzierungsfrage bewegt. Doch anderseits wurden bis dato keine konkreten Zusagen getätigt. Figl: "SP-Stadtrat Schicker ist nun gefordert, detaillierte Angaben über die zu erwartenden finanziellen Mittel aus dem Zentralbudget zur Durchführung dieser Projekte zu liefern."

Unerklärlich ist Figl, warum die neu gewählte SP-Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Daniela Stepp noch vor einer Woche dem Budget zugestimmt hat und nun alles in Vergessenheit zu geraten scheint: "Frau Stepp sollte wissen, dass die Innere Stadt bei dem kurz gehaltenen Budget keine großen Sanierungssprünge machen kann. Das hat sie noch bis vor einer Woche offensichtlich selbst so gesehen und kein Wort über die Projekte, weder beim Finanzausschuss noch in der Bezirksvertretungssitzung, verloren."

"Die Innere Stadt hat eines der niedrigsten Bezirksbudgets, ist aber einer der meist besuchten Bezirke. Angesichts dessen und aufgrund der anstehenden EM 2008 nun alles auf einmal zu sanieren, ist dem Bezirk bei diesen Almosen der Stadt Wien leider nicht möglich - auch wenn wir dem gerne nachkämen", schließt Figl.

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