Bischof Sturm im Hirtenbrief: "Gesellschaft, die Kinder vergisst, verarmt"

Markenzeichen "Kinderfreundliche Kirche"

Wien (epdÖ) - In seinem Hirtenbrief zum Advent spricht sich der evangelisch-lutherische Bischof Mag. Herwig Sturm für eine kinderfreundliche Kirche und Gesellschaft aus. "Eine kindvergessene Gesellschaft verarmt", schreibt der Bischof in dem Hirtenbrief, der am ersten Adventsonntag (3. Dezember) in allen evangelisch-lutherischen Gottesdiensten verlesen werden soll. Sturm ruft darin "die Verantwortlichen der Politik auf, bessere Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schaffen, insbesondere für Frauen. Mit Sorge sehen wir, dass nicht alle Kinder in unserer Gesellschaft willkommen sind; Kinder von Ausländern, Kinder mit Behinderungen oder sozial schwierige Kinder brauchen im besonderen Maße unsere Liebe, pädagogisches Geschick und politische Gestaltung."

Der Bischof erinnert an das Schwerpunktthema "Kinderfreundliche Kirche", das die evangelisch-lutherische Kirche in diesem Jahr begleitet hat und am Samstag mit einer großen Veranstaltung zum Kreativwettbewerb abgeschlossen wird. Mehr als 2000 Kinder hatten sich an diesem Wettbewerb beteiligt. "Eine kinderfreundliche Kirche wollen wir auch weiterhin sein; das soll ein Markenzeichen unserer Kirche bleiben: Offen für Kinder, Gäste und Suchende laden wir zur Begegnung mit Jesus Christus und zu einem Leben aus dem Glauben ein", schreibt Sturm. Zahlreiche Veranstaltungen wie etwa der Kinderkirchentag im Juni in Villach waren "kräftige Lebenszeichen unserer Kirche".

(Hinweis: Den vollen Wortlaut des Hirtenbriefs finden Sie unter
http://www.evang1.at/bischof-sturm.html)

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