NO-Umfahrung - Donaustädter BV Scheed: "Ein weiterer demokratischer Mehrheitsbeschluss fordert den raschen Bau der S1"

Donaustädter Bezirksvertretung nimmt mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Durchführung genehmigter Probebohrungen an

Wien (SPW-K) - "Das Abstimmungsergebnis in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung spiegelt den breiten Wunsch der Donaustädter Bevölkerung wieder, rasch eine Lösung für anstehende und zukünftige Verkehrsprobleme zu finden", erklärt der Donaustädter Bezirksvorsteher Norbert Scheed. In der Resolution sprechen sich SPÖ, FPÖ und ÖVP für eine rasche Durchführung der bescheidmäßig genehmigten Probebohrungen als Grundlage für den raschen Bau der Nordost-Umfahrung aus. Einzig die Grünen haben gegen diese Resolution gestimmt.

"Die Donaustädterinnen und Donaustädter fragen jedenfalls nicht ob der Regionenring gebaut werden soll, sondern warum er angesichts des täglichen Verkehrskollapses nicht schon längst gebaut worden ist. Ihnen kann auch niemand erklären, dass das tägliche Stehen im Stau für sie als Verkehrsteilnehmer oder Anrainer gesünder sein soll, als das Bündeln des Verkehrs in Umfahrung und Regionenring begleitet vom Ausbau der öffentlichen verkehrsmittel", schildert Scheed Erfahrungen aus täglichen Kontakten mit der Bevölkerung in der Donaustadt.

Absolut kein Verständnis hat der Donaustädter Bezirksvorsteher für die Besetzung des Naturschutzgebiets Lobau: "Eine Besetzung, die verhindert, dass ein Projekt als Basis einer Umweltverträglichkeitsprüfung erstellt werden kann, ist eine Form von Selbstjustiz, die genauso scharf abzulehnen ist, wie der krause FPÖ-Vorschlag von Bürgerwehreinsätzen." Lediglich 18 Bohrungen mit jeweils 20 Zentimeter Durchmesser unter strengsten Auflagen wären erforderlich, um das Projekt seriös zu entwickeln.

Für Norbert Scheed ist in diesem Zusammenhang klar, dass der Nationalpark Lobau nicht beschädigt werden darf. "Genau aus diesem Grund wurde mit der Tunnel-Lösung jene Variante gewählt, die den Nationalpark unberührt lässt."

Schlicht unseriös empfindet es Bezirksvorsteher Scheed, wenn Menschen zu Verfolgung politischer Zwecke verängstigt werden. Als Beispiel nennt er das Schreckgespenst einer Lkw-Transitachse vom Baltikum zur Adria. "Wenn diese Transitachse - wie von den Grünen propagiert - stimmen würde, würde der Verkehr kommen, egal ob die Lkw's am Regionenring um Wien herum oder über die Südost-Tangente mitten durch Wien durchfahren müssten."

Faktum sei, dass gleichzeitig mit dem Regionenring der öffentliche Verkehr ausgebaut wird und beides gemeinsam notwendig ist. Die Verlängerung der A23 und der A22 und deren Einbindung in den Regionenring sind zur Bewältigung der regionalen Verkehrsprobleme unabdingbar notwendig. "Wir brauchen keine Nachdenkpausen sondern vernunftorientierte Politik, die sowohl der Versuchung eines Öko-Fundamentalismus als auch einer Bürgerhetze widersteht", stellt der Donaustädter Bezirksvorsteher Norbert Scheed unmissverständlich fest. (Schluss)

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