Arbeitsmarkt: Bures - Für Trendwende sind zusätzliche Maßnahmen notwendig

Jugendarbeitslosigkeit unverändert dramatisch hoch

Wien (SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures hält es für dringend notwendig, dass die leichte Erholung am Arbeitsmarkt zu einer echten Trendwende verstärkt wird. Mit der richtigen Wirtschaftspolitik, die Investitionen, Wachstum und Beschäftigung stärkt, kann das gelingen, so Bures am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn derzeit ist man mit 293.560 Arbeitslosen von Vollbeschäftigung nach wie vor sehr weit entfernt. Und unverändert dramatisch ist die Lage für die Jugendlichen. ****

62.163 15- bis 25-Jährige sind auf Jobsuche (inklusive Schulungen). Das ist der zweithöchste Wert in der II. Republik, nur um rund 3.000 weniger als im Vorjahr, als der bisherige absolute traurige Rekordwert erreicht wurde, erläuterte Bures.

Zu den Schulungen sagte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, dass der Akzent auf Qualifizierung mit Abschlüssen zu legen sei, und nicht bloß die Menschen in Schulungen versteckt werden sollen. In dem Zusammenhang begrüßt sie die Ankündigung von AMS-Vorstand Buchinger, die Effektivität der Schulungen zu erhöhen.

Bures ist überzeugt, dass es gelingen kann, eine echte Trendwende am Arbeitsmarkt herbeizuführen. "Das ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Große Koalition", so Bures. (Schluss) wf

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