FP-Donaustadt lehnt 100.000 Euro-Repräsentationsbudget ab

42% mehr als 2006, dafür werden Straßensanierungen aufgeschoben

Wien, 01-12-2006 (fpd) - Während die SPÖ-Stadtregierung auch den 22. Bezirk finanziell immer mehr aushungert, genehmigt sich SPÖ-Bezirksvorsteher Scheed 2007 ein Repräsentationsbudget von satten 100.000 Euro und damit 42% mehr als 2006. Die FPÖ hat auch aus diesem Grund den Budgetvoranschlag in der gestrigen BV-Sitzung abgelehnt, erklärt Klubobfrau Angela Schütz.

Während zahlreiche dringend notwendige Straßen-, Kindergarten- und Schulsanierungen auf die lange Bank geschoben werden, greift die SPÖ für Repräsentationszwecke tief in den Steuertopf. Hier hat der SPÖ-Vorsitzende des Finanzausschusses ganz eindeutig falsche Prioritäten gesetzt und viele Menschen in Donaustadt enttäuscht.

Dafür hat man der Agenda 21 in Donaustadt, die im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe mit durchschnittlich sechs(!) Besuchern organisiert hatte, weitere 55.000 Euro zugeschanzt. Davon abgesehen werden in der Agenda jedoch wegweisende Diskussionen, etwa ob ein Radständer zwei Meter weiter rechts oder zwei Meter weiter links aufgestellt werden soll, geführt. Dafür ist der FPÖ unser Steuergeld jedenfalls zu schade, schloss Schütz. (Schluss)am

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