VP-Cortolezis-Schlager: Fairer Schulstart für alle Kinder

Alle Kinder sollten bei Schuleintritt Deutsch können

Wien (VP-Klub) - "Den angehenden Schulkindern wird durch die späte Schuleinschreibung in Wien wertvolle Zeit gestohlen, um eventuell bestehende sprachliche Defizite wettzumachen", macht Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, anlässlich der am heutigen 1. Dezember startenden Schuleinschreibung in Wien, aufmerksam. Einmal mehr fordert sie von der Stadt Wien, die Schuleinschreibung - wie in den anderen Bundesländern schon Praxis -von Dezember auf Anfang September vorzuverlegen. "Alle Kinder sollten bei Schulbeginn die deutsche Sprache beherrschen, doch wenn sprachliche Defizite vorherrschen, ist jede Förderstunde unentbehrlich. Drei Monate weniger Sprachunterricht ist eklatant", mahnt die VP-Stadträtin.

Gratis Kindergarten ab dem 3. Lebensjahr und verpflichtendes letztes Kindergartenjahr

Kinder lernen spielend leicht Sprachen. Der Besuch eines Kindergartens wäre dafür, so Cortolezis-Schlager, die ideale Basis, zu der alle Kinder, ungeachtet der finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern, Zugang haben sollten. Die VP-Stadträtin fordert daher, allen Kindern ab drei Jahren den täglichen Kindergartenbesuch für drei bis vier Stunden und ab dem 5. Lebensjahr ganztägig gratis anzubieten. Zudem sollte dieses letzte Kindergartenjahr für jedes Kind verpflichtend sein. "Alle Kinder sollten bei Schulbeginn in etwa die gleichen sprachlichen Fähigkeiten und sozialen Umgang miteinander haben. Ein Jahr intensive Förderung und Vorbereitung auf den Schulalltag ist daher für alle unumgänglich. Die Wiener SPÖ darf sich nicht länger dagegen wehren - denn dadurch verwehrt sie zahlreichen Kindern faire Chancen für den Start ins Leben."

Nachmittagsunterricht ausbauen

Viele Eltern sind berufstätig, suchen aber oftmals in ihrer Umgebung vergebens nach einer Pflichtschule, in der auch eine Nachmittagsbetreuung angeboten wird. Für Cortolezis-Schlager ist es eine Zumutung, dass nicht jede Pflichtschule Nachmittagsbetreuung anbieten kann. "Die Stadt Wien negiert ihre gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung einer Tagesbetreuung an Pflichtschulen. Während alle Bundesschulen in Wien Nachmittagsbetreuung anbieten, sind es bei Pflichtschulen nur knapp 30%. Die SP-Stadträtin Laska ist hier ebenso gefordert wie die Wiener Stadtschulratspräsidentin. Die Stadt Wien muss allen ihren Kinder die bestmöglichen Bildungsmöglichkeiten bieten. Die Defizite seitens der Stadt in diesem Bereich sind enorm und ein Umdenken und mehr Schwung im Bildungsbereich wäre notwendiger denn je."

"Bildung und damit auch die sprachliche Förderung muss im Sinne eines fairen Starts ins Leben der Kinder in Wien endlich den Stellenwert bekommen, den es verdient", schließt Cortolezis-Schlager.

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