Grossmann zu Verbot schlagender Burschenschaften: Bundeseinheitliches Jugendschutzgesetz - JETZT

Umfassendes Maßnahmenpaket gegen Gewaltverherrlichung notwendig

Wien (SK) - SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann wiederholte heute ihre Forderung nach einem bundeseinheitlichen Jugendschutzgesetz. "Es ist höchste Eisenbahn für bundeseinheitliche Bestimmungen, die auch ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Gewaltverherrlichung beinhalten", betonte Grossmann.

Der von der steirischen SPÖ im Landtag eingebrachte Antrag in Zusammenhang mit schlagenden Verbindungen habe ein vorrangiges Ziel:
Den Schutz minderjähriger Jugendlicher. Auslöser für diesen Antrag war ein Bericht des ORF-Reports in dem Jugendliche mit blutenden Verletzungen zu sehen waren. Teil eines wirkungs- und sinnvollen Jugendschutzgesetzes sollte aus Sicht Grossmanns flächendeckende Aufklärung und umfassende Information der Jugendlichen zum Beispiel in Kooperation mit den österreichischen Schulen sein. Es habe den Anschein, dass schlagende Mittelschul- und Hochschulverbindungen wieder verstärkt auf dem Vormarsch sind. "Dieser bedenklichen Entwicklung müssen wir schnellstmöglich mit einem Maßnahmenpaket entgegentreten", so Grossmann.

Die Kontrolle der rechtsradikalen Szene in Österreich sollte jedenfalls verstärkt werden. Grossmann drückte abschließend ihre Hoffnung auf eine gemeinsame Vorgangsweise über alle Parteigrenzen hinweg aus. (Schluss) ns/mm

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