WKÖ: Unternehmen nach Gründung nicht am Wachstum hindern!

aws ist kompetenter Ansprechpartner bei der Unternehmensentwicklung - Rückstand am Kapitalmarkt bei Unternehmensfinanzierung rasch aufholen

Wien (PWK821) - "Förderungen müssen die unternehmerische Initiative und den unternehmerischen Geist unterstützen. Sie müssen unbürokratisch, übersichtlich und praxisnah sein. Intelligente Förderungen haben das Ziel, Unternehmen nach der Gründung nicht am Wachstum zu hindern, sondern das Wachstum zu stützen. Das gilt auch für Einpersonenunternehmer (EPU) die vorläufig noch keine Beschäftigte haben", betonte heute, Freitag, der Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der WKÖ, Harald Kaszanits, im Rahmen der Podiumsdiskussion der aws-Veranstaltung "Open Day 2006 -Investieren in die Zukunft".

Aus seiner Sicht sei die Austria Wirtschaftsservice (aws) gerade im Bereich der Investitions- und Innovationsförderung mit einer "ordentlichen Portion Kompetenz ausgestattet, die Unternehmen hilft ihr Wachstumspotential zu realisieren und ihre Innovationen auch wirklich zur Marktreife zu bringen."

Ab 1.1.2007 werde sich gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen einiges ändern. Mit dem neuen EU-Finanzrahmen, dem Start des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms und des Wettbewerbs- und Innovationsprogramm der EU, den neuen Strukturfondsmitteln für die Regionalförderung und den Änderungen im Beihilfenrecht finden Unternehmen neue Bedingungen vor. Die Hausbank, aws und die Förderberatungen der Wirtschaftskammern in allen Bundesländern können aber über die neuen Bedingungen und Möglichkeiten kompetent informieren.

Durch Basel II würden die Banken bei der Kreditvergabe stärker differenzieren, weshalb Förderstellen hier etwaige negative Effekte abfedern müssten. Kaszanits: "Die aws ist als Investitionsbank für die KMU´s die ideale Ergänzung der Hausbank, vor allem wenn es um das Wachstum oder die Strukturverbesserung von Unternehmen geht. Wer Wachstum will, muss auch die Rolle der Förderstellen wie der aws als Teil einer wirtschaftspolitischen Strategie anerkennen. Kaszanits weiter: "Sollten die Zinsen steigen, werden Förderbanken noch wichtiger." Die aws habe mit der Eigenkapital-Garantie und Double-Equity bereits intelligente Finanzierungsinstrumente für rasch wachsende Unternehmen zur Verfügung.

Rückstand bestehe aber am Risikokapitalmarkt, der weiterentwickelt werden müsse, sowie bei der Beteiligungsfinanzierung. Dies seien fixe Aufgaben für eine neue Bundesregierung, so Kaszanits. Zu deren Aufgaben gehöre auch eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Bundesländern, die Fokussierung neuer förderpolitische Akzente, die klare Aufgabenteilung zwischen der aws im Bereich der Unternehmensentwicklung und der FFG im Bereich der projektbezogenen F&E-Förderung sowie eine ausreichende Budgetierung aktiv einsetzbarer Förderungsmittel des Bundes. (us)

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