Koalitionsverhandlungen: ÖCV

Wien (OTS) - "Keine Freistunde bei der Wertevermittlung", fordert Johannes Kleibel, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV) von den Koalitionsverhandlungen. Die Vermittlung von Lebensmodellen werde heutzutage immer wichtiger. "Wer sich vom Religionsunterricht abmeldet, soll verpflichtend einen Ethikunterricht besuchen."

"Schielen Sie nicht nur auf Pisa-Werte", fordert Kleibel die Bildung-Verhandlungsteams von SPÖ und ÖVP auf: "Nicht nur Wissen, sondern auch Orientierung muss an der Schule vermittelt werden." Nur so könne man den Schülern Lebenshilfen vermitteln. Diese werden in einer zunehmend komplexen Welt immer wichtiger. "Der Religionsunterricht ist für die Werte-Entwicklung von Schülern der Königsweg", so Kleibel: "Wenn sich Schüler allerdings von diesem abmelden oder ohne Bekenntnis sind, dann sollen sie verpflichtend einen Ethikunterricht besuchen."

Keine Freistunde für Werte

"Religion oder Freistunde - so darf es nicht weiter gehen", fordert der ÖCV-Präsident: "Der Religionsunterricht hat es mit dieser Konkurrenz hier nicht leicht." Die Leidtragenden dieser Situation sind allerdings vor allem die Schüler. "Ihnen fehlt die Auseinandersetzung mit Lebensmodellen", erklärt Kleibel. Diese wird ihnen im Religions- oder Ethikunterricht vermittelt. "Halt und Orientierung brauchen die Jugendlichen heute mehr denn je."

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