Erfolg für LHStv. Schaunig: "Kärntner Mindestsicherung" im Sozialausschuss beschlossen

Mehr Geld für alle, die es brauchen

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Kärntner SPÖ-Vorsitzenden LHStv. Gaby Schaunig sei ein sozialpolitischer Durchbruch gelungen, betonte heute, Donnerstag, die Sozialsprecherin der Kärntner SPÖ, LAbg. Beate Prettner, anlässlich des Beschlusses der "Kärntner Mindestsicherung" im Sozialausschuss des Kärntner Landtages. "Kärnten führt als erstes Bundesland Österreichs eine soziale Grundsicherung ein, auf die es einen Rechtsanspruch gibt", unterstrich Prettner die Bedeutung dieses zukunftsweisenden Modells. Dass sich die ÖVP in Kärnten diesem verweigere, sei völlig unverständlich, wo doch Bartenstein und Co auf Bundesebene auf die Grundsicherung einschwenken, zeigte sich Prettner über die Haltung der ÖVP verwundert.

Das "Kärntner Mindestsicherungsgesetz" gewährleiste eine nachhaltige soziale Mindestsicherung auf Landesebene zur vollständigen Gleichstellung aller KärntnerInnen, die sich in sozialen Notlagen oder schwierigen Lebenssituationen befinden, so Prettner über diesen sozialpolitischen Meilenstein. Die Unterstützung mit einem Ausgangsbetrag von 480 Euro monatlich, zu der noch zusätzlich Wohnbeihilfe und ein Heizkostenzuschuss bezogen werden kann, werde in erster Linie Alleinerziehenden, Familien mit beeinträchtigten Kindern und älteren Menschen zugute kommen, freute sich Prettner über "mehr Geld für alle, die es brauchen".

Dass künftig nur ein einziger Antrag notwendig sei, um die verschiedenen Leistungen beziehen zu können, sei ein weiterer positiver Aspekt dieses Grundsicherungsmodells, das sämtliche soziale Hilfsmaßnahmen, von der klassischen Sozialhilfezahlung über Wohnbeihilfen bis zum Heizkostenzuschuss zusammenfasst, und das Mitte des nächsten Jahres in Kraft tritt, so die SP-Sozialsprecherin abschließend.

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