Haimbuchner: FPÖ verkauft sich an niemanden mehr - im Gegensatz zum BZÖ

BZÖ als Verteidiger der Burschenschaften völlig unglaubwürdig

Wien (OTS) - "Es ist eine Frechheit, dass das BZÖ glaubt, im Zusammenhang mit den vorläufigen taktischen Allianzen mit Grünen und SPÖ im Parlament und in den Untersuchungsausschüssen die FPÖ in die Nähe von 'Alt68ern' und Linksextremisten rücken zu können. Die Zeiten, wo Haupt, Haider und deren jetzige Bündnisgenossen die Haltungen der FPÖ an den Meistbietenden verkauft haben, sind endgültig vorbei", antwortete heute der FPÖ-Abg. Dr. Manfred Haimbuchner auf die lächerlichen Unterstellungen des Behindertenanwalts Herbert Haupt. Haupt hatte erklärt, dass die FPÖ sich an die SPÖ anbiedere, die jetzt die schlagenden Verbindungen und das studentische Fechten verbieten wolle.

"Haupt, der sich immer als Erfüllungsgehilfe von Haider betätigt hat, brauche sich jetzt nicht als Schutzherr der Korporationen aufzuspielen. Schließlich habe der Herr Landeshauptmann von Kärnten in einem 'profil'-Interview vor der Nationalratswahl die schlagenden Verbindungen diskreditiert. Es ist auch kein Geheimnis, wie die Scheibners, Gastingers und Scheuchs über die Verbindungsstudenten denken", so Haimbuchner.

In Richtung der SPÖ-Steiermark meinte Haimbuchner, dass die betroffenen Personen die Verfassung und das Strafgesetz in ihre Lektüre aufnehmen sollten, dann wäre man nie auf eine derart unsinnige Idee gekommen. "Vielleicht gibt es noch einige Sozialdemokraten, die sich ihrer historischen Wurzeln bewusst sind und welche vielleicht ihre Genossen in der Steiermark zur Vernunft bringen. Zu Haupt fällt mir noch ein, dass er endlich einsehen möge, dass es einen Unterschied zwischen parlamentarischer Sachpolitik zur Kontrolle der Regierung und dem völligen Aufgehen in die ÖVP als zusätzlichem Bund gibt", endete Haimbuchner.

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