LIF zu Sonntags-Ladenöffnung: Slowenien zum Vorbild nehmen

Österreich muss nun ebenfalls Schritte der Öffnung setzen

Wien (OTS) - Als Vorbild für Österreich bezeichnete LIF -Bundessprecher und Abgeordneter zum Nationalrat Alexander Zach die kürzliche Entscheidung Sloweniens, die Sonn- und Feiertagsöffnung von Geschäften zu ermöglichen. "Unser Nachbarland zeigt vor, dass die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten nicht nur zum Vorteil der Kunden, sondern auch der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist", so Zach.

In Slowenien erhalten die Handelsangestellten als Abgeltung für Sonn- und Feiertagsarbeit nämlich nun den doppelten Lohn im Vergleich zu normalen Arbeitstagen, an bestimmten Feiertagen wie beispielsweise Neujahr oder am 1. Mai sogar 200 Prozent über dem Normallohn. Arbeitnehmer dürfen nach der Neuregelung grundsätzlich höchstens an 26 Sonn- oder Feiertagen im Jahr arbeiten, weiters dürfen Schwangere sowie Mütter mit kleinen oder schwer kranken Kindern nicht zur Sonntagsarbeit verpflichtet werden.

"Mit der Entscheidung Sloweniens steigt der Wettbewerb im Handel an unseren Grenzen um Kunden weiter. Österreich ist daher nun gefordert, auch hier endlich die notwendigen Schritte der Öffnung zu setzen, im Interesse unserer Unternehmen, Arbeitnehmer und Kunden", fordert Zach. Die konstruktive Zusammenarbeit von Wirtschaftsvertretern und Gewerkschaften in Slowenien sollte hier als Beispiel dienen.

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