Strache: Verbot schlagender Verbindungen völlig absurd

Gesinnungsterror roter Politkommissare

Wien (OTS) - Als völlig absurd bezeichnete der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache die Forderung der steirischen SPÖ, schlagende Verbindungen verbieten zu wollen.

"Offenbar haben die roten Politkommissare nichts besseres zu tun, als Gesinnungsterror gegen ihnen nicht genehme Vereine und Personen auszuüben", meinte Strache. Dies sei nach der Hetzjagd auf Universitätsprofessor Dr. Pendl ein weiterer trauriger Höhepunkt der Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Strache unterstrich, daß sich die Korporationen auf dem Boden der österreichischen Verfassung befänden und sich ausnahmslos zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bekennen würden. Bei den zu spät gekommenen Sowjetkommissaren der SPÖ Steiermark könne man sich da offenbar nicht so sicher sein. Die Burschenschaften hätten 1848 für die Meinungsfreiheit gekämpft, in jenem Revolutionsjahr, in dem auch die Sozialdemokratie ihre Wurzeln habe. Die SPÖ diskreditiere damit auch zahlreiche Säulenheilige des Sozialismus. Marx, Liebknecht oder Lassalle seien Korporierte gewesen.

Die FPÖ werde diesen Angriff auf die Demokratie nicht unwidersprochen hinnehmen, betonte Strache. Vereine könnten schließlich nicht bloß deshalb verboten werden, weil sie ein paar ewiggestrigen Linken nicht in den Kram passen würden. "Stalin lebt glücklicherweise schon lange nicht mehr."

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