Rübig: Noch 30 Tage bis zum Start des 7. EU- Forschungsrahmenprogramms

60 Prozent mehr Forschungsgelder bringen Aufschwung für KMU

Brüssel, 30. November 2006 (ÖVP-PD) "Mit breiter Mehrheit hat das Europäische Parlament heute das Siebte EU-Forschungsrahmenprogramm endgültig angenommen und damit die Kompromisseinigung mit dem Rat besiegelt. Jetzt stehen für die nächsten sieben Jahre mehr als 54 Milliarden Euro zur Verfügung. In dreißig Tagen geht es los: Das weltweit größte und umfangreichste Forschungsförderungsprogramm nimmt seine Arbeit auf - und Universitäten, Forschungseinrichtungen und vor allem auch Klein-und Familienbetriebe können voll profitieren", freut sich der ÖVP-Europaparlamentarier und Forschungssprecher der EVP-ED Fraktion,
Dr. Paul Rübig, vor Journalisten im Europäischen Parlament in Brüssel. ****

Aufbauend auf seinem Vorgängerprogramm setzt das Siebte Forschungsrahmenprogramm die Grundlage für die Förderung des Aufbaus eines Europäischen Forschungsraums: "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, langfristig die Europäische Union zum weltweit größten Forschungsraum zu machen. Dafür brauchen wir Partner und Teilnehmer. Und diese wiederum brauchen einfache und transparente Verfahren und Instrumente, die sowohl im Bereich der Finanzierung und Teilnahme anziehend und nicht abhaltend wirken", betonte Rübig. Thematisch setzt das siebente Forschungsrahmenprogramm mit den Bereichen 'Weltraum' und 'Sicherheit' sowie Gesundheit neue Schwerpunkte. "Es wird streng darauf geachtet werden, dass ausschließlich Forschungsprojekte gefördert werden, an denen mehrere Teilnehmer aus verschiedenen Ländern beteiligt sind", so Rübig weiter. "Die Finanzmittel sind keine generellen Förderungen für Forschungsorganisationen oder -firmen. Sie werden zur Finanzierung spezifischer und konkret definierter Arbeits- und Forschungsprojekte verwendet."

Der Rat hatte in den Verhandlungen mit dem Europaparlament
einen Großteil der 2000 Änderungsanträge des Europäischen Parlaments aus Erster Lesung angenommen. "Wir konnten alle uns wichtigen Schwerpunkte verankern. KMU werden verstärkt gefördert und auf ihre besonderen Anliegen wird vermehrt Rücksicht genommen. Junge Forscherinnen und Forscher erhalten die Aufmerksamkeit, die wir für ein Europa der Forschung von morgen brauchen. Auch die Einrichtung und ausreichende Dotierung des Europäischen Forschungsrats mit 7,4 Milliarden Euro zur Grundlagenforschung ist ein Schlüsselelement für eine gute Zukunft der europäischen Spitzenforschung", zeigt sich Rübig abschließend mit dem Gesamtergebnis des neuen Forschungsprogramms sehr zufrieden.

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(paul.ruebig@europarl.europa.eu) oder
Mag. Andrea Strasser, EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032-473-311175
(andrea.strasser@europarl.europa.eu)

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