Hochhauser: Neue Schwerpunkte in der strategischen Ausrichtung der WKÖ

Fortführung der Internationalisierungsoffensive gefordert - Budget und Personal der WKÖ voll im Plan

Wien (PWK811) - Ein komplettes und umfassendes Leistungsportfolio präsentierte heute, Donnerstag, die Generaksekretärin der WKÖ, Anna-Maria Hochhauser, in ihrer Rede vor dem Wirtschaftsparlament. "Im Rahmen der strategischen Ausrichtung der Gesamtorganisation haben wir uns mit den Veränderungen in der Mitgliederstruktur zu befassen. Wir adaptieren daher ständig unser Leistungsangebot nach Segmentierungskriterien, wie etwa Betriebsgröße oder regionaler wirtschaftlicher Bedeutung", so Hochhauser, die auf die Mitgliederstatistik verwies und speziell auf die rund 149.600 Unternehmen, die keine Mitarbeiter beschäftigen.

Für diese so genanten EPU´s, die Ein-Personen-Unternehmen, wurden in diesem Jahr spezielle Initiativen gesetzt, etwa EPU-Tage abgehalten oder ein EPU-Beauftragter mit der Entwicklung eines umfassenden Leistungs- und Serviceportfolios für diese Zielgruppe beauftragt, so die WKÖ-Generalin. Auch für die Top- bzw. Leitbetriebe habe man ein spezielles Leistungspaket vor allem aus dem Angebot der Außenwirtschaftsorganisation, den WIFI´s und den Services der Landeskammern entwickelt.

Eine weitere Schwerpunktgruppe der WKÖ sind die Exporteure, deren Zahl in den Jahren 2003 bis 2006 von 19.000 auf 29.000 (plus 35 %) gesteigert werden konnte. Um die Nachhaltigkeit der vom Wirtschaftsministerium und der WKÖ ins Leben gerufenen Internationalisierungsoffensive zu sichern, fordert die WKÖ die Umsetzung eines Maßnahmenpakets in 5 großen Feldern:
Exportmotivation, Branchenfokussierung, Internationale Technologie-und Bildungsvernetzung, Forcierung des Dienstleistungsexports und eine Kommunikationsoffensive, um Österreichs Vorteile weltweit zu positionieren.

Erfolge habe die WKÖ aber auch in anderen Bereichen zu verzeichnen: Die Kleinstunternehmerinnen-Akademie hatte in Wien einen "fulminanten Start", so Hochhauser. Weitere Akademien bestehen in Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark. Im Frühjahr 2007 starten die Akademien im Burgenland, Niederösterreich und in Tirol. Die Betriebshilfe konnte außerdem in diesem Jahr in ganz Österreich etabliert und in knapp 500 Fällen Hilfestellung gegeben werden. Und auch bei den Gründerzentren werde "exzellente Arbeit" geleistet, der Zufriedenheitsgrad der Kunden bezogen auf Beratung und Dienstleistung liege derzeit bei knapp 86 Prozent.

In Hinblick auf Budget und Personal der WKÖ berichtete die Generalsekretärin, dass der Budgetvollzug 2006 im Plan liege und die Maßnahmen der dezentralen Budgetverwaltung im Hause greifen. Der Personalstand konnte 2006 gehalten werden und beträgt 1000 Vollzeitäquivalente. 727 davon sind in der WKÖ, 285 in den Fachverbänden eingesetzt. (us)

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