Transporteure: Korrekte Kontrollen sichern den Wettbewerb

Glisic: "In der Kontrollstelle Kundl müssen alle Hintergründe aufgedeckt werden"

Wien (PWK809) - "Kundl zusperren und von vorne wieder anfangen", lautet die erste, sehr deutliche Stellungnahme von Nikolaus Glisic, dem Obmann des Fachverbandes der Transporteure in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu den jüngsten Vorfällen in Tirol. Fakt ist, "dass wir von Anfang an bereit waren mitzuarbeiten, weil auch wir ein Interesse an geordneten Kontrollen haben. Korrekte Kontrollen sind eine wichtige Voraussetzung für ein Funktionieren des Wettbewerbs", so Glisic.

Was an der Kontrollstelle in Kundl geschiehe, sei ein jahrelanger Skandal. Das Land Tirol habe den Lkw-Verkehr zwar kontrollieren wollen, aber nicht gewusst wie, wird Glisic deutlicher: "Zahlreiche Stellen - auch der Fachverband Güterbeförderung - haben ein Desaster vorhergesagt."

Am Beispiel der Kontrollstelle Radfeld sehe man, wie gut es funktionieren kann, wenn alle Betroffenen an einem Tisch sitzen und eine Lösung erarbeiten. Es war uns unverständlich warum das Land Tirol an der verfehlten "Kundl-Konstruktion" bis jetzt festgehalten hat. Die tägliche Praxis hat gezeigt, wie es nicht funktioniert. Glisic: "Ich hoffe sehr, dass die laufenden Verfahren alle Hintergründe aufdecken und die Verantwortlichkeiten klarstellen."

Ohne geordnete Nachsorgelogistik funktioniere auch diese Kontrollstelle nicht. Es müsse daher rasch zu einer neuen Lösung kommen, die rechtlich korrekt und effizient im Sinn aller Beteiligten funktioniert: "Der Fachverband Güterbeförderung ist jederzeit gesprächsbereit, um einen Neustart zu ermöglichen", so Glisic abschließend. (JR)

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