SPÖ will Burschenschaften verbieten: RFJ warnt vor weiterer Einschränkung der Grundrechte

RFJ-Vizebundesobmann Molnár: "SPÖ verrät eigene Gründerväter - Burschenschaften waren zuletzt im Nationalsozialismus verboten."

Wien (OTS) - Die SPÖ-Steiermark macht aus ihren Drohungen offenbar ernst und will schlagende Schüler- und Studentenverbindungen per Gesetz verbieten lassen. Einen entsprechenden Antrag hat sie im Steiermärkischen Landtag bereits eingebracht. Junge Männer müssten vor den Gefahren der Mensur geschützt werden, meint die SPÖ.

Der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) zeigt sich entsetzt über die Pläne der Sozialisten und sieht fundamentale Grundrechte und -freiheiten akut gefährdet.

Géza Molnár, stellvertretender Bundesobmann des RFJ, meint: "Ich möchte ja keine ungustiösen Parallelen ziehen, aber zuletzt waren Burschenschaften unter den Nationalsozialisten verboten. Jetzt sind es die konventionellen Sozialisten, die einer jahrhundertealten Tradition mit unschätzbaren Errungenschaften für die geistige Freiheit Mitteleuropas ein Ende setzen wollen. Nach dem Nikolaus sind nun die Burschenschaften auf der Abschussliste der linkslinken Meinungsterroristen. Das ist ein echtes Armutszeugnis für eine angeblich fortschrittliche Demokratie."

Besonders pervers sei, so Molnár weiter, dass die SPÖ mit ihrem Ansinnen auch die eigenen ideologischen Gründerväter kriminalisiere. Karl Marx, Viktor Adler und Wilhelm Liebknecht sind ebenfalls schlagende Studenten gewesen. Letztes Beispiel in der SPÖ ist der Wiener Bürgermeister Michael Häupl.

Was den Angriffpunkt der Mensur betrifft, haben die Jungfreiheitlichen ebenso eine glasklare Meinung.

"Diese Geschichten sind in allen strafrechtlichen Lehrbüchern aufbereitet und außer Streit gestellt. Die einzige Möglichkeit wäre, die Mensur für sittenwidrig zu erklären. Eine solche Vorgangsweise wäre aber ohne Zweifel als demokratiepolitischer Rückschritt in faschistische Zeiten zu bewerten. Warum sollte man dann außerdem nicht auch andere Sportarten, zum Beispiel Boxen, verbieten", fragt Molnár.

Der junge FPÖ-Mann, er ist selbst Mitglied einer schlagenden Studentenverbindung, abschließend: "Alkohol, Drogen und unkontrollierbare Gewaltexzesse sind die wahren Gefahren für die Jugend heute. Dort sollte die SPÖ ansetzen und nicht über ihre Jugendorganisationen für die Drogenfreigabe kämpfen."

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