Stadt Wien ist solidarisch mit von HIV und AIDS Betroffenen

Renate Brauner und Sonja Wehsely hissten ein riesiges Red Ribbon am Wiener Rathaus

Wien (OTS) - Ein Zeichen der sichtbaren Solidarität mit allen von HIV und AIDS Betroffenen setzten die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sonja Wehsely und Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Renate Brauner sowie Gela Schwarz und Wolfgang Wilhelm von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) heute Früh. Die beiden Stadträtinnen brachten ein riesiges Red Ribbon beim Eingang des Wiener Rathauses im Namen der gesamten Stadtregierung an. "Enttabuisierung und Aufklärung sowie Beratung und Therapie Betroffener sind von großer Wichtigkeit, will man erfolgreich gegen die Immunschwächekrankheit ankämpfen. Dazu gehört auch die Solidarität mit den Betroffenen und der Kampf gegen die Diskriminierung. Viel zu viele schweigen über ihre Erkrankung, weil sie Angst vor sozialer Ausgrenzung und Isolation haben", erklärte Brauner. Die Stadt Wien unterstütze u.a. die AIDS-Hilfe Wien sowie den international einzigartigen Lifeball im Rathaus - und werde dies selbstverständlich auch in Zukunft tun. ****

"Die Anzahl der Neuinfektionen in Österreich ist zwar über die vergangenen Jahre hinweg stabil. Aber: In Österreich infizieren sich nach wie vor ein bis zwei Menschen pro Tag mit HIV, besonders heterosexuelle Frauen sind immer stärker betroffen. Wir brauchen bundesweite zielgruppenspezifische Aufklärung", betonte Wehsely.

Die Stadt Wien fördert die Tätigkeit der AIDS-Hilfe Wien mit rund 650.000 Euro im Jahr. Darüber hinaus werden u. a. der Lifeball, der Verein HIV Mobil sowie das Unterstützungsinstitut für HIV-Infizierte unterstützt. Im Bereich der Behandlung bietet die Stadt Wien mit drei spezialisierten Anlaufstellen im AKH, im Otto Wagner-Spital und im Krankenhaus Hietzing sehr gute medizinische Versorgung für die Wiener AIDS-PatientInnen - sowohl stationär als auch ambulant.

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