BV Josefstadt: Rahdijan kritisiert "Aktenvernichtung"

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Mediengespräch mit dem
Klubobmann der Josefstädter SPÖ, Mag. Manfred Kerry, bilanzierte am Donnerstag der Bezirksvorsteher der Josefstadt, Heribert Rahdijan (Grüne), die von "Aktenvernichtung" begleitete Amtsübergabe vor genau einem Jahr. Insgesamt sollen um die 1,5 Tonnen an bezirksrelevanten Unterlagen, also etwa Ortsverhandlungen, Korrespondenzen mit Dienststellen der Stadt Wien, aber auch Flächenwidmungs-Unterlagen, im Auftrag seiner Vorgängerin, der ehemaligen ÖVP-Mandatarin Margit Kostal, verschreddert worden sein. Andere Ungereimtheiten, wie zwei Bankkonten mit 5.500 Euro bzw. 3.300 Euro Einlagen, seien in der Zwischenzeit ebenso wieder aufgetaucht bzw. zurück erstattet worden, wie auch zeitweilig verschwunden geglaubte Gemälde, die als Leihgaben der MA 7 in den Amtsräumlichkeiten der Bezirksvorstehung hangen. Die Bezirksvertretung sei zwar durchwegs handlungsfähig, betonte Rahdijan, nichtsdestotrotz müsse festgestellt werden, dass der Bezirksgeschichte der Josefstadt durch die unwiederbringliche Vernichtung diverser Unterlagen erheblicher Schaden entstanden sei. Rechtliche Konsequenzen für die Vernichtung gebe es, so Rahdijan, laut Magistratsdirektion nicht, da den Mitarbeitern der Stadtverwaltung kein schuldhaftes Vorgehen nachgewiesen werden konnte. Darüber hinaus argumentiere die Magistratsdirektion, so der Bezirksvorsteher weiter, dahingehend, dass es sich hierbei eher um Arbeitsunterlagen, denn um Akten im eigentlichen Sinne gehandelt habe. (Schluss) hch

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