Edlinger: Pensionsanpassung aufgrund Pensionistenpreisindex bleibt Ziel

Wien (OTS) - "Eine Pensionsanpassung aufgrund des Pensionistenpreisindex bleibt unser Ziel", erklärte der Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreich, BM a.D. Rudolf EDLINGER am Donnerstag zu den Pensionsbeschlüssen des Nationalrates am Mittwoch. Eine Anpassung der Pensionen nur an den allgemeinen Verbraucherpreisindex sei zu wenig, weil die durchschnittlichen Preissteigerungen für Pensionisten höher sind und somit nicht voll abgegolten werden. Edlinger: "Mit anderen Worten: die Lebenshaltungskosten der Pensionisten steigen stärker als ihre Pensionen."****

Edlinger bezeichnet es allerdings als großen Fortschritt, dass mit der Anhebung der Mindestpensionen (des Ausgleichszulagenrichtsatzes) knapp über die Armutsgefährdungsgrenze eine langjährige Forderung der Pensionistenverbandes erfüllt worden sei. "Den Ärmsten der Armen wird damit das Leben ein bisschen leichter gemacht. Die Einmalzahlungen für Pensionen bis 1.380 Euro helfen allerdings nur einmal. Eine prozentuelle Anpassung der Pensionen in Höhe des Pensionistenpreisindex wäre eine dauerhafte soziale Absicherung gewesen. Und an diesem Ziel wird der Pensionistenverband festhalten, weil wir einen ständigen Wertverluste der Pensionen nicht akzeptieren wollen, weil das immer mehr Menschen in finanzielle Probleme bringt und weil letztlich eine Stärkung der Massenkaufkraft die beste Förderung für Wirtschaft und Beschäftigung in Österreich wäre", schloss Edlinger. (Schluss)

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