UNIQA Konzern zum 3. Quartal 2006 auf ertragreichem Wachstumskurs

Wien (OTS) -

  • Konzernergebnis (vor Steuern) nach neun Monaten mit 191,2 Mio. Euro um mehr als 21% über Vorjahreswert
  • Um 18,9% verbessertes operatives Ergebnis (210,0 Mio. Euro) durch wiederum gesenkte Kosten- und Schadenquote
  • Abgegrenzte Prämien (inkl. Sparanteil) nach neun Monaten bei 3,4 Mrd. Euro / Steigerung um 8,4% / Starkes Wachstum des internationalen Geschäftes
  • Kapitalanlagen mit 20,4 Mrd. Euro erstmals über 20 Mrd. Euro -UNIQA größter Assetmanager der österreichischen Versicherungsbranche
  • Aufsichtsrat genehmigt Emission von Ergänzungskapitalanleihe durch die UNIQA Versicherungen AG im Ausmaß von 250 Mio. Euro

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Die UNIQA Gruppe hat auch im dritten Quartal 2006 den Kurs des ertragreichen Wachstums erfolgreich umgesetzt. Mit einem Anstieg der abgegrenzten Konzernprämien (inkl. Sparanteile) um 8,4% auf 3.401,0 Mio. Euro und gleichzeitig gesenkter Kosten- und Schadenquote konnte das Vorsteuerergebnis um 21,2% auf 191,2 Mio. Euro gesteigert werden. Das EGT liegt damit nach nur neun Monaten bereits über dem Niveau des Gesamtjahres 2005. Die hohe Ergebnissteigerung in Österreich von 20,0% (auf 139,6 Mio. Euro) wurde im Zuge des starken Wachstums der Auslandsgesellschaften in West- und Osteuropa von diesen mit 24,4% (auf 51,6 Mio. Euro) noch übertroffen. Der Ergebnisbeitrag der UNIQA Unternehmen außerhalb Österreichs liegt nach neun Monaten bei 27,0%.

UNIQA Vorstandsvorsitzender Konstantin Klien: "In den ersten neun Monaten haben wir unser hohes Profitabilitätsniveau deutlich unter Beweis gestellt. Zum dritten Quartal ergibt sich aus dem EGT von 191,2 Mio. Euro ein Vorsteuer-ROE von 18,0% - der zum Jahresende bei einem erwarteten EGT von rund 230 Mio. Euro natürlich entsprechend höher liegen wird. Dieser auch im internationalen Vergleich sehr gute Wert ist mehr als nur ein Symbol der Werthaltigkeit und Phantasie unserer ertragsorientierten Strategie. Als konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Weges haben wir uns von 2007 bis 2010 eine Ergebnissteigerung um weitere 200 Mio. Euro von 230 Mio. Euro auf 430 Mio. Euro zum Ziel gesetzt. Basis bilden dabei die aktuell bekannten internen und externen Rahmenbedingungen. Der Internationalisierungsgrad der UNIQA Gruppe wird alleine durch das überproportionale Wachstum auf den Auslandsmärkten bis dahin weiter stark ansteigen. Die Expansion der letzten Jahre sichert in Österreich wertvolle Arbeitsplätze. In der UNIQA Zentrale in Wien ist heute schon rund ein Viertel der 1.000 Mitarbeitern mit Tätigkeiten für unsere Konzerngesellschaften in West- und Osteuropa beschäftigt.

Auch für Österreich gehe ich auf Basis der Markdaten davon aus, dass die UNIQA Gruppe sowohl in der Lebens- als auch der Sachversicherung die Marktanteile in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres leicht ausbauen konnte. Sicherlich auch ein Erfolg der personellen Stärkung unserer Vertriebsressourcen."

Die abgegrenzten Prämien (inkl. des Sparanteils aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) liegen nach drei Quartalen mit 3.401,0 Mio. Euro um 8,4% über dem Vorjahreswert. Die österreichischen Konzerngesellschaften trugen dazu 2.336,6 Mio. Euro (+1,6%) bei. Weiterhin besonders stark ausgeprägt ist die Wachstumsdynamik der Konzernunternehmen außerhalb Österreichs - sie steigerten ihr Prämienvolumen um 26,8% auf 1.064,5 Mio. Euro und tragen damit 31,3% zum Konzernprämienvolumen bei. In den CEE-Ländern steigerten die UNIQA Gesellschaften die Prämien um 31,5%. Auch im westeuropäischen Ausland ist UNIQA mit einer Nischenstrategie und einem Prämienplus von 23,7% weiterhin auf Wachstumskurs.

In der Lebensversicherung stieg das abgegrenzte Prämienvolumen um 13,4% auf 1.459,2 Mio. Euro. Außerhalb Österreichs konnten die Unternehmen der UNIQA Gruppe ihre Lebensversicherungsprämien um beachtliche 58,4% auf 441,6 Mio. Euro steigern. Wachstumstreiber war dabei neben der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Veneto Banca in Italien (+57,4%) vor allem die anhaltende Dynamik in den CEE-Ländern (+66,8%). In Österreich erhöhten sich die Prämien aus Verträgen mit laufender Prämienzahlung um 3,7% auf 866,5 Mio. Euro. Beeinflusst durch hohe Abläufe im Bereich des Bankenvertriebs und eine weitere Rücknahme der Einmalerläge nahmen die gesamten Lebensversicherungsprämien in Österreichs um 0,9% auf 1.017,6 Mio. Euro zu. Der Auslandsanteil in der Lebensversicherung liegt bereits bei 30,3% nach 21,7% im Vorjahr.

Die abgegrenzten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2006 um 4,4% auf 1.276,8 Mio. Euro. Im Auslandsgeschäft stiegen sie um 8,2% auf 489,0 Mio. Euro und in Österreich um 2,2% auf 787,8 Mio. Euro. Damit kommen heuer bereits 38,3% der Prämien aus dem Ausland nach 37,0% im Vorjahr. Die Brutto-Combined-Ratio lag nach neun Monaten bei 96,1% und damit markant unter dem Vorjahreswert von 98,8%. Bereinigt um die Schneedruckschäden aus dem 1. Quartal beträgt die Combined Ratio brutto 92,8%.

In der Krankenversicherung erreichte die UNIQA Gruppe ein Prämienplus von 5,8% auf 665,0 Mio. Euro. In Österreich, wo UNIQA einen Marktanteil von rund 50% in diesem Segment hält, wuchs das Prämienvolumen um 2,2% auf 531,1 Mio. Euro. Außerhalb Österreichs lag das Wachstum bei 23,1% und die Prämien erreichten mit 133,9 Mio. Euro bereits 20,1% des Konzernprämienvolumens in der Krankenversicherung.

Schaden und Leistungsaufwand gesunken / Kostenquote reduziert Durch vielfältige Maßnahmen ist es gelungen den gesamten Schaden- und Leistungsaufwand der UNIQA Gruppe von 2.752,5 Mio. Euro gegenüber der Vorjahresperiode leicht zu senken (-0,2%). Nachdem auch die Kosten (vor Veränderung der aktivierten Abschlusskosten) mit 7,6% auf 748,4 Mio. Euro deutlich langsamer gewachsen sind als die Prämien hat sich die Gesamt-Kostenquote auf 22,0% reduziert.

Ergebnissteigerung nach neun Monaten um 21,4% auf 191,2 Mio. Euro / Ergebnisvorschau 2006 bei rund 230 Mio. Euro bestätigt

Als Folge der positiven Entwicklung konnte die UNIQA Gruppe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 21,2% auf 191,2 Mio. Euro steigern. Die Erwartung eines Jahresergebnisses 2006 in der Höhe von rund 230 Mio. Euro kann damit bestätigt werden und ist gut abgesichert.

Ergänzungskapitalanleihe

In Hinblick auf das starke Wachstum der Gruppe hat der Aufsichtsrat zur weiteren Stärkung der Eigenmittel der Emission von Nachrangkapital in Form einer Ergänzungskapitalanleihe der UNIQA Versicherungen AG im Ausmaß von 250 Mio. Euro zugestimmt. Bei der Ergänzungskapitalanleihe handelt es sich um nachrangiges Kapital ohne Auswirkungen auf die Eigentumsverhältnisse und Stimmrechte.

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