AK: Mehr Schutz für jugendliche Handynutzer (2)

Hilfreiche AK Tipps für Eltern

Wien (OTS) - Die AK verlangt anlässlich ihrer aktuellen Handyanbieter-Befragung mehr Schutz für jugendliche Handynutzer. Monatliche Kostenlimits sollen bei Vertragshandys kostenlos vereinbart werden können. Alle Anbieter sollen Mehrwertdienste und Roaming bei der Vertragsanmeldung von Jugendlichen automatisch sperren. Eine Freischaltung soll nur auf Wunsch der Eltern erfolgen.

Kinder brauchen auch markantere Warnhinweise, so bald sie Handyportale verlassen und kostenpflichtige Internetverbindungen herstellen. Außerdem sind Anbieterangaben zur Dateigröße nötig, damit Kids die Übertragungskosten für z.B. Klingeltöne oder Spiele vor dem Herunterladen abschätzen können.

Tipps der AK Konsumentenschützer für die Eltern
+ Eltern sollten bei der Handynutzung von Anfang an dabei sein und gemeinsam mit ihrem Kind Menü und Arten der Kostenabfrage durchgehen. + Eltern sollten Kostenlimits und den Umfang der Dienste festlegen. + Vorsicht bei Downloads und Bestellungen: Kosten für Spiele können teuer kommen. Außerdem soll auf die Größe der herunterzuladenden Datei geachtet werden. Datenverbindungen eventuell überhaupt unterbinden (z.B. Geräteeinstellungen ändern).
+ Mehrwertdienste beim Anbieter sperren lassen oder genaue Regeln für die Nutzung von SMS-Mehrwertdiensten wie Handy-Chats oder Abos vereinbaren.
+ Bei unklaren Angeboten oder Werbe-SMS sollten Kids unbedingt mit ihren Eltern reden.
+ Kinder sollten damit vertraut werden, den Kostenstand regelmäßig am Handy abzurufen.

SERVICE: Die Erhebung und weitere Tipps finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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Doris Strecker
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