VP-Stenzel: Vorrang für Lebens- und Wohnqualität im Rudolfsviertel

Bezirksvorsteherin: "Miteinander und nicht gegeneinander - heißt die Devise"

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) Zum letzten Grätzel-Treffen in diesem Jahr lädt die Bezirksvorsteherin die Bewohnerinnen und Bewohner der Kernzone des Rudolfsplatz-Viertels am 6.12.2006 ins Restaurant Toni`s, (Anm.: Salzgries 6) ein. Da ein immer größer werdendes Interesse an solchen Bürgerversammlungen besteht, werden dieses Mal Zählkarten ausgegeben.

Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel: "Mir geht es darum, dass nach den provozierten Turbulenzen bei der letzten Bürgerversammlung nunmehr die verschiedenen Gruppen zu einer neuen Gesprächskultur finden. Ziel ist, die seit Jahren bestehenden Probleme des Rudolfsplatz-Viertels systematisch - im Einvernehmen mit allen betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern und Geschäftsleuten zu lösen: Entwicklung der Beisl-und Jugendszene, Parkneugestaltung, Verkehrsfragen und Anrainer-Parkplätze sowie Verbesserungen für den Wirtschaftsstandort.

· Beisl- und Jugendszene: Die Bewohner wünschen, dass jene Lokale, die als "schwarze Schafe" schon bekannt sind und zu schweren Beeinträchtigungen der Lebensqualität der Bewohner führen, entsprechend kontrolliert und sanktioniert werden. Konkret fordern sie, dass sich der Bezirk bei der Gewerbebehörde dafür einsetzt, in solchen Fällen Sperrstunden vorzuverlegen oder bei anhaltenden Verstößen die Gewerbeberechtigung entzogen wird. Ein erster Schritt ist eine freiwillige Selbstkontrolle, die von Interessensgemeinschaften der Gastronomen durchgeführt wurde.

· Rudolfspark: Ein wesentlicher Schritt zur Bekämpfung der Alko-Szene ist die Sanierung des Rudolfsplatz-Parkes. Die Bezirksvorsteherin hat dafür bereits einen Betrag von 250.000,-- Euro (rund 3,5 Millionen Schilling) im kommenden Budget vorgesehen. Dies wird es ermöglichen, in einem Bürgerbeteiligungsverfahren, das gemeinsam mit Beamten des Stadtgartenamtes in die Wege geleitet wird, den Park nach den Wünschen der Bewohner zu gestalten und zu sichern.
· Wirtschaftsstandort: Mehr als 70 Geschäftslokale stehen im Rudolfsplatzviertel seit Jahren leer, wie Bewohner kritisch registrieren. Das hat nichts mit dem kurzfristigen und mittlerweile beendeten Test für eine Verkehrsberuhigung zu tun, sondern mit einem dramatischen Strukturwandel und Strukturschwäche. Eine Aufwertung des Standortes durch wirtschaftsfördernde Maßnahmen ist daher dringend erforderlich.

· Verkehrsfragen - Nachtfahrverbot: Ausgehend von der jetzigen, von Stadtrat Schicker festgelegten Regelung eines Quasi-Nachtfahrverbotes, wird auch das Thema "Verkehrsberuhigung" beim Grätzel-Treffen eine Rolle spielen. Insbesondere das Nachtfahrverbot, das ja bereits am 30. Jänner 2006 seitens des Bezirks verlangt worden war - damals jedoch von Wirtschaftskammer und Polizei abgelehnt wurde. Beim bevor stehenden Grätzel-Treffen geht es nicht um eine Rücknahme der jetzigen Regelung mit Nachtfahrverbot (in einem Teil der Gonzagagasse), sondern um mögliche weitere Verbesserungen - wie zum Beispiel Anrainer-Parken und Ladezonen für Geschäfte.

"Miteinander und nicht gegeneinander heißt die Devise" - so Bezirksvorsteherin Stenzel abschließend.

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