PEACE CONNECTION MOSTAR 3000

Kunst tragend machen

Wien (OTS) - Vasko+Partner agiert bei einer Vielzahl an Projekten als Generalplaner. Generalplanung ist in der Baubranche inzwischen ein selbstverständlicher Begriff. Das Wort impliziert die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf des Bauprojekts während der gesamten Planungs- und Bauphase. Vasko sieht das Aufgabengebiet des Generalplaners jedoch noch viel weiter. Er kreierte den Generalkonsulent: "Wir wollen den Nutzen für den Bauherren und zugleich die Qualität unserer Leistungen als - Generalkonsulent -noch mehr erhöhen. Aufgrund unserer Größe und unserem lückenlosen Leistungsspektrum begleiten wir ein Projekt vom Architekten-Entwurf bis zur Projektierung, Ausschreibung, letztlich bis zur Bauaufsicht und übernehmen alle Tätigkeiten bis zur Fertigstellung. Eben einfach mehr, als Generalplanung kann - unsere Leistung ist die eines Generalkonsulenten. Dieses neue Berufsbild steht im ständigen Austausch und konstruktiven Konkurrenzverhalten zur Architektur. Jedes Projekt wird von uns automatisch auf Herz und Nieren, sprich Machbarkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit überprüft."

Das Team von Vasko+Partner beschäftigt sich in ihrem "gewöhnlichen" Beruf damit, Ideen und Entwürfe von Architekten "tragend" zu machen. Das heißt: architektonische Entwürfe werden in vielen Fällen erst durch die Arbeit von Vasko+Partner realistisch. "Wir machen Architektenideen tragend" - lautet die Philosophie von Vasko+Partner. Dazu zählt auch die Planung von auf den ersten Blick nicht ausführbaren Entwürfen.

Zurzeit engagiert sich Wolfgang Vasko für ein ungewöhnliches Projekt - der Überbauung der Brücke von Mostar nach den Plänen von W. M. Pühringer, einem österreichischen Architekten und Bildhauer. Die perfekte Doppeldeutigkeit Vaskos Philosophie wird bei der Begeisterung für die Idee von Pühringer deutlich.

Vasko verfolgt die Künstlerlaufbahn Pühringers bereits seit vielen Jahren und gilt als einer seiner ersten Fans. Pühringer war bereits lange vor der Zerstörung der Brücke von Mostar (Bosnien-Herzegowina) fasziniert von dem baumeisterlichen Gesamtwerk. Der türkische Baumeister Mimar Hajrudin baute die Brücke um 1566. Das Tragwerk ist mit 28 Meter Spannweite nicht nur eine der größten Brücken des 16. Jahrhunderts, sie fungierte zudem mehr als 400 Jahre lang als Bindeglied zwischen den verschiedenen Volksgruppen in der Hauptstadt der Herzegowina. 1993 wurde die alte Brücke während des Bosnien-Krieges zerstört.

Friedenszeichen setzen

Und seit diesem Bombenangriff wusste Pühringer, er muss und wird genau dort ein Zeichen des Friedens setzen. Er begann zu entwerfen -und gründete die Gruppe PEACE CONNECTION MOSTAR 3000. Wolfgang Vasko konnte er als Mentor finden: "Die Kunst Pühringers spricht mich besonders an. Ich empfinde seine Werke als Sichtbarmachung des Kräfteverlaufes, welcher durch geniale Verfremdung zur Kunst erhoben wird."

Die "neue" Brücke war bereits 2004 wieder errichtet. "Es war für mich jedoch klar, dass nach der gewaltsamen Zerstörung der Brücke und im Hinblick auf den Wiederaufbau, es nicht einfach bei der Rekonstruktion bleiben kann, sondern die Geschehnisses des Krieges in angemessener Weise in den Wiederaufbau eingezeichnet werden sollten. Die reine Rekonstruktion vermittelt ein falsches Bild, nämlich die Leugnung der Wunden des Krieges und somit deren Verdrängung", erläutert Pühringer. Pühringer entwarf eine Skulptur. "Altes und Neues gehen dabei eine Symbiose ein, die 14 Tonnen Metall werden so verarbeitet, dass das Gewicht laut statischer Berechnung gleichmäßig verteilt in den 28 Meter langen Brückenkorpus eingeleitet wird. Meine Ummantelung der Brücke ist als temporäre Installation gedacht und ohne die Brücke zu beschädigen, wieder demontierbar", so Pühringer.

Die Gruppe PEACE CONNECTION MOSTAR 3000 will durch den Bau der Skulptur österreichische Investoren nach Bosnien-Herzegowina bringen. Eine Chance für Österreich - eine Chance für Kunst, Ingenieurwissenschaft und Architektur, gemeinsam mit Politik und Wirtschaft ein Zeichen des Friedens zu setzen.

Die Finanzierung des gesamten Projektes wird von PEACE CONNECTION MOSTAR 3000 und ihren Sponsoren übernommen.

Am 30. November 2006 wird in der "Alten Aula" in der Akademie der Wissenschaften, Wien 1., das Buch zum Projekt präsentiert.

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Maria Steindl, Vasko+Partner, Ingenieure
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