Jarolim betroffen über Vandalenakt an Lauder Chabad-Schule

Antisemitismus jeder Form und Verharmlosung des Nationalsozialismus muss vehement entgegengetreten werden

Wien (SK) - "Der Vandalenakt, bei dem Gebäudeteile des Lauder Chabad - ein jüdisches pädagogisches Zentrum in Wien-Leopoldstadt -mutwillig beschädigt wurden, weist deutlich antisemitisch motivierte Beweggründe auf", zeigte sich SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst besorgt. "Als Bezirksparteivorsitzender der SPÖ Leopoldstadt berührt mich dieser Vorfall ganz besonders. Aus diesem Grund möchte ich der Israelitischen Gemeinde meine tiefe Anteilnahme und vollste Unterstützung zusagen." ****

"Der Vandalenakt im Lauder Chabad darf, auch wenn er hoffentlich einzig bleiben wird, keinesfalls als bedauerlicher Einzelfall abgetan werden", betonte Jarolim. Denn es dürfe nicht übersehen werden, dass eine solche Entladung von Aggression und Gewalt erst durch ein sie begünstigendes Umfeld geschehen könne. Daher werde die SPÖ-Leopoldstadt auch weiterhin darauf hinwirken, mittels gezielter Aufklärung und Information Bewusstseinsbildung zu leisten, damit ein freundschaftliches Zusammenleben verschiedenster Glaubensrichtungen ohne Gefährdungen gesichert werden kann.

Angesichts dieser traurigen Umstände sei es auch besonders wichtig, betonte Jarolim abschließend, Antisemitismus, in welcher Form er auch immer auftreten mag, aufs Schärfste zu verurteilen. "Ganz besonders aber muss den besorgniserregenden Tendenzen der letzten Zeit, die Ideologie des Nationalsozialismus zu verharmlosen oder zu relativieren, mit Vehemenz entgegengetreten werden. Wir müssen in Österreich ein Zeichen setzen, dass in einer Demokratie wie der unsrigen Äußerungen dieser Art in keinster Weise Platz haben." (Schluss) js/mp

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