Neue Verbindungsstraße zwischen Prager und Brünner Straße fertig

Verkehrsentlastung für das Zentrum Floridsdorfs

Wien (OTS) - Autofahrer/innen, die von der Prager Straße kommend zur Brünner Straße unterwegs waren, konnten die Brünner Straße bis jetzt nur über die Hermann-Bahr-Straße erreichen. Verstopfte Straßen im Zentrum Floridsdorfs mit entsprechender Lärmbelastung waren die Folge. Künftig wird es in diesem dicht besiedelten Gebiet wesentlich ruhiger.

Im Zuge des ASFINAG-Projektes Verlängerung der Autobahn A22 von der Nordbrücke bis zur Lundenburger Gasse wurde von der Magistratsabteilung 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau zwischen Prager und Brünner Straße eine neue Verbindungsstraße (B3 Neu) gebaut, die in einem Rechtsbogen bei der Ignaz-Köck-Straße in die bereits ausgebaute B3 - Katsushikastraße einmündet. Das Straßenprojekt baut auf einem Gesamtverkehrsprojekt der MA 46 -Verkehrsorganisation auf, in dem - unter Berücksichtigung des Prognoseverkehrs nach Verlängerung der Nordbrücke und Errichtung der Verbindung von der Prager zur Brünner Straße - die Verkehrsmaßnahmen festgelegt wurden. Die neue leistungsfähige Stadtstraße verfügt über zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, Geh- und Radwege sowie Grünstreifen mit Baumpflanzungen. Die Straße schließt die letzte Lücke im Verlauf der B3 auf Wiener Stadtgebiet und ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen Prager und Brünner Straße außerhalb des Floridsdorfer Zentrums.

Am Montag präsentierten Verkehrsstadtrat Rudi Schicker und Bezirksvorsteher Heinz Lehner gemeinsam mit dem Leiter der Wiener Straßenbauabteilung (MA 28), Bernhard Engleder den neuen Teil der Katsushikastraße anlässlich der bevorstehenden Verkehrsfreigabe am Donnerstag.

Shopping Center Nord direkt angeschlossen

Für die Besucher/Innen der Einkaufszentren Shopping Center Nord und Trillerpark bringt die neue Straße große Vorteile. Man erreicht die Einkaufszentren und Betriebe nunmehr nicht mehr nur über die Brünner Straße sondern auch über die neue Verbindungsstraße sowie von der Autobahn kommend. Ermöglicht wird die direkte Zufahrt durch eine neue Ampel an der Kreuzung Katsushikastraße / Ignaz-Köck-Straße. "Besonders wichtig ist, dass auch Fußgänger/innen bei der neuen Ampel die Katsushikastraße überqueren können. Gefährliche Situationen, wie sie früher immer wieder durch Fußgängerinnen und Fußgänger hervorgerufen wurden, die hier die Katsushikastraße illegal überquert haben, entfallen damit", berichtete Bezirksvorsteher H. Lehner erleichtert. Die direkte Verbindung Prager Straße - Brünner Straße verkürzt nicht nur die Fahrzeit. Das dicht besiedelte Wohngebiet rund um die Hermann-Bahr-Straße und die innere Brünner Straße wird vom Durchzugsverkehr entlastet. Es wird dort nicht nur ruhiger sondern auch sicherer.

"Unter der Rampe der verlängerten Nordbrücke hinter dem Shopping Center Nord wurden die entstandenen Freiräume zu Jugendspielplätzen (vor allem für Basketball, aber auch Fußball) adaptiert. Somit sind weit weg von Nachbarn, die sich gestört fühlen könnten, neue jugendgerechte Freiräume geschaffen worden", ergänzte Lehner.

Neue Geh- und Radwege entlang der B3-Neu

"Über die neuen Geh- und Radwege entlang der B3-Neu ist man von der Prager Straße zur Brünner Straße bzw. zu den Einkaufszentren nicht nur sicher sondern auch schnell und umweltfreundlich unterwegs", freute sich Stadtrat Schicker. "Bereits vor der offiziellen Verkehrsfreigabe werden die neuen Radwege entlang der B3 intensiv genutzt."

Im Zuge der Umsetzung des Gesamtprojektes "Verlängerung Nordbrücke" wurden darüber hinaus von der MA 28 sowohl in der Lundenburger Gasse als auch in der Prager Straße sowie entlang des neuen Autobahnteilstücks neue Geh- und Radwege errichtet. Die MA 29 -Brückenbau und Grundbau hat neben den Autobahnbrücken auch zwei neue Brücken über die verlängerte A 22 gebaut. "Mit diesen Maßnahmen wird eine deutliche Netzverdichtung erzielt und für Fußgänger- und Radfahrer/innen aus den Wohngebieten links und rechts der neuen Autobahn eine gute Erreichbarkeit des Geschäftsgebietes zwischen der neuen A 22 und der Brünner Straße sichergestellt", unterstrich Schicker.

12.000 m2 neue Straße

Mit der Herstellung der neuen Straße wurde im Frühjahr 2006 begonnen. Für die Autofahrer/innen spürbar wurde die Baustelle ab September 2006 mit Beginn des Straßenumbaus bei der Ignaz-Köck-Straße. Um die Verkehrsbeinträchtigungen so gering als möglich zu halten, wurde mit den Arbeiten im Bereich der alten Abfahrt zur Brünner Straße erst nach Öffnung der neuen verlängerten Autobahn für den Autoverkehr begonnen.

"In Summe wurden fast 12.000 m2 Fahrbahnen, Geh- und Radwege gebaut", berichtete B. Engleder, Leiter der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau. Zusätzliche 2.500 m2 Grünstreifen - teilweise mit Bäumen - schirmen Fußgänger- und Radfahrer/innen vom Autoverkehr ab und bringen ein wenig Grün ins Straßenbild. Nur dort, wo die neue Verbindungsstraße unter der Autobahn verläuft, sind aufgrund der ungünstigen Belichtungsverhältnisse keine Baumpflanzungen möglich. "Mit der neuen Straße wird die letzte Lücke im Verlauf der B3 auf Wiener Stadtgebiet geschlossen", schloss Engleder.

Verkehrslichtsignale und Beleuchtung

Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurden von Wien Leuchtet (Magistratsabteilung 33) vier neue Verkehrslichtsignale mit Signalgebern der neuesten LED-Technologie errichtet und das bestehende Ampel Brünner Str. / Katsushikastr. so umgebaut, dass es für die neue Verkehrssituationen geeignet ist. In der Nacht vom 29.11. auf 30.11.2006 werden alle Ampeln in Betrieb genommen. Ab dann gilt "Freie Fahrt" auf der neuen Verbindungsstraße!

Mit dem Straßenbau wurde von der MA 33 gleichzeitig eine neue Straßenbeleuchtung hergestellt. Der Beleuchtung der Fuß- und Radwege wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

"Es freut uns besonders, dass - Dank der guten Bauabwicklung und Baustellenkoordination der MA 28 mit Unterstützung der beteiligten Fachdienststellen - das Bauvorhaben mehr als einen Monat früher als geplant fertig gestellt wird. Denn damit kann die Straße noch vor dem ersten Einkaufssamstag für den Verkehr freigegeben werden", résumierten Stadtrat Schicker und Bezirksvorsteher Lehner.

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