Grüne Josefstadt: Kritik von Pro-Josefstadt lässt auf Missstände in der Ära Kostal schließen

Rahdjian.Pro-Josefstadt übt sich im Kaffeesudlesen

Wien (OTS) - "In Zeiten, in denen die Josefstädter Schulen enormen Renovierungsbedarf haben (z. B. auch die Falzziegeldecken) und die wirtschaftliche Situation in der Lerchenfelderstraße dringend verbessert werden muss, kann der Bezirk nicht als Sparverein agieren", betont Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian.

In den kommenden Jahren müssen viele Ausgaben getätigt werden, die in der Zeit von Frau Kostal auf die lange Bank geschoben wurden. Dies sind zum Beispiel die dringende und sehr umfangreiche Sanierung der Volksschule in der Pfeilgasse 42b, die ohne finanzieller Unterstützung aus dem Zentralbudget der Stadt Wien die Bezirksfinanzen massiv belastet, die längst überfällige Renovierung der öffentlichen Jugendstil-WC-Anlage im Schönbornpark oder der aus Sicherheitsgründen gesetzlich vorgeschriebene Umbau der Liftanlage im Amtshaus am Schlesinger Platz.

"Die Vertreter von Pro-Josefstadt versuchen sich im Kaffeesudlesen, man frägt sich, wie sie heute schon so genau wissen können, in welcher Höhe für das Jahr 2007 Rücklagen gebildet werden können, wenn der Rechnungsabschluss für 2006 erst Mitte Jänner aufliegen wird", folgert Rahdjian.

Für einen Bezirk wie die Josefstadt, in dem Kultur schon traditionell einen sehr hohen Stellenwert hat, war das frühere ÖVP-Kulturbudget in seiner Höhe eher eine Farce und bediente außerdem größtenteils die Kulturvereine von ÖVP, SPÖ und FPÖ.
Da die Grünen schon bisher immer für die Förderung von unabhängigen Kulturinitiativen eingetreten sind, wurde eine generelle Änderung der Förderungskriterien innerhalb der Kulturkommission erarbeitet und einstimmig beschlossen. Daraus resultiert selbstverständlich ein höheres Kulturbudget.

Ein Josefstädter Jugendcafe ist aufgrund einer Studie der Stadt Wien zwar in Diskussion, es wurden bisher weder Gelder für das Projekt ausgegeben, noch wurde ein Betrag dafür für das Jahr 2007 budgetiert.

"Selbstverständlich wurden im heurigen Jahr - und so ist es auch für 2007 und die folgenden Jahre vorgesehen - alle erforderlichen Baumassnahmen im Straßenbereich durchgeführt. Dies lässt sich schon im fasst unveränderten Budget 2007 (Vergleich Voranschlag 2007 und Rechnungsabschluss 2005) nachlesen", schließt Rahdjian.

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