Pro-Josefstadt - ÖVP & Bürgerforum: Nein zur Schuldenpolitik der Grünen

Wien (OTS) - Der drohenden Schuldenpolitik der Grünen in der Josefstadt, die auch die Zustimmung der SPÖ findet, erteilt Pro Josefstadt eine klare Absage. "Der Budgetvoranschlag 2007 ist realitätsfern. Die gebildeten Rücklagen in der Höhe von 1,3 Millionen werden zur Gänze aufgebraucht und die Zinsenuhr beginnt zu ticken", weisen Andreas Ottenschläger, Bezirksparteiobmann der ÖVP Josefstadt, und Michael Hemza, Bezirksvorsteher-Stellvertreter in der Josefstadt, auf die drohende Verschuldung hin.

"Wenn Vorgriffe aufs Budget notwendig sind, dann nur für dringende Instandhaltungsarbeiten der Pflichtschulen oder dringend notwendige Sanierungen", so Ottenschläger. Für notwendige Komplettsanierungen einiger Schulen fordert Ottenschläger Unterstützungen seitens der Stadt Wien, da die Kosten das Budget der Josefstadt von zwei Millionen Euro übersteigen würden.

Kulturbudget verdreifacht - Budget für Pflichtschulen und Straßen gekürzt

Kritik kommt nicht nur an der Auflösung der Rücklagen, sondern vor allem an deren Verwendung. "Das Kulturbudget in einem kleinen Bezirk wie der Josefstadt auf 150.000 Euro zu Verdreifachen ist nicht akzeptabel. Wenn man es sich leisten könnte, dann gerne - nur kann man es sich nicht leisten. Die Instandhaltung der Pflichtschulen, die Straßensanierung und die nachhaltige Neugestaltung öffentlicher Räume müssen Vorrang haben", so Ottenschläger zu den Vorhaben der Josefstädter Grünen.

Grüne wollen keine grüne und beruhigte Albert-Promenade

"Viel wurde versprochen - nichts wurde umgesetzt", so Hemza, der vor allem die fehlende Wiederbelebung der Lerchenfelder Straße kritisiert, die sich auf kleine Veranstaltungen beschränkt. Ein großes Anliegen ist Pro Josefstadt die Begrünung der Albert-Promenade. Auf eigene Kosten wurden bereits Pläne für eine Beruhigung und Begrünung entwickelt. "Die Grünen sträuben sich gegen eine begrünte, fußgeher- und anrainerfreundliche Albert-Promenade", gibt sich Hemza verständnislos, der zumindest eine Diskussion darüber fordert.

Nein zur Verhüttelung in der Josefstadt

Die Verhüttelung greift auch in der Josefstadt um sich. Ein Würstelstand und eine Kebab Bude nach der anderen werden von den Grünen genehmigt. "Die ÖVP Josefstadt hat immer darauf geachtet, dass Plätze nicht mit Essensbuden übersät werden. Die Grünen genehmigen auf Teufel komm raus eine Bude nach der anderen. Nicht nur die Anrainer klagen schon darüber, sondern vor allem auch die Geschäftstreibenden", reagiert Ottenschläger empört über die Ignoranz der Grünen im Bezirk.

"Wir werden dem Budget 2007 in der kommenden Bezirksvertretungssitzung nicht zustimmen. Keine Schulden auf Kosten der Bewohnerinnen und Bewohner und der Lebensqualität in der Josefstadt", so Ottenschläger und Hemza unisono.

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Pro Josefstadt ÖVP & Bürgerforum
Andreas Ottenschläger
Bezirksparteiobmann ÖVP 8
Tel.: 0664/322 46 52
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