Mozarthaus Vienna: Expertengespräch zu PPP-Projekten

Im Mittelpunkt standen Projekte im Kultur- und Tourismusbereich

Wien (OTS) - Als Abschlussveranstaltung des Interreg IIIA-Projekts mit Ungarn fand am Freitag, dem 24. November, ein halbtägiges Symposium mit Expertengesprächen zum Thema PPP-Projekte im Kultur-und Tourismusbereich statt. Dabei stellte Direktor Dr. Gerhard Vitek auch das Mozarthaus Vienna auf einem neuen Multimediakiosk virtuell vor. Diese Multimediastationen gibt es auf zwei Laptops, die bei allen Auslandspräsentationen im Rahmen des Interreg IIIA-Projektes zum Einsatz kommen. Nach der Präsentation referierte eine hochkarätig besetzte Expertenrunde die aktuellen Standards bei Private-Public-Partnership-Modellen in Ostösterreich als Impulsgeber für neue Kooperationsprojekte mit Ungarn.

Dr. Andreas Hopf von der Central Danube Region Marketing & Development GmbH präsentierte den "Twin City Liner" als neuestes und erfolgreiches PPP-Projekt im touristischen Bereich. Er erläuterte auch die weiteren Tätigkeitsfelder seiner Organisation, die unter anderem auch in Sopron im Bereich Energiemanagement äußerst erfolgreich tätig ist. Dr. Franz Patay Generalsekretär des Wiener Mozartjahres und des IMZ referierte über die Bedeutung der Mozartfilmfestivals in Wien und in den benachbarten osteuropäischen Staaten. Er betonte den nachhaltigen Effekt des Imagetransfers für den Tourismus der gesamten Region. Der stellvertretende Direktor des Wien Tourismus und Leiter der Abteilung Strategie, Wolfgang J. Kraus, präsentierte das Tourismusmarketing Wiens mit speziellem Fokus auf kulturelle Angebote. Er regte auch die Zusammenarbeit mit den ungarischen Partnern im Rahmen des Haydnjahres 2009 an und gab einen ersten perspektivischen Überblick über Kooperationsmöglichkeiten.

Eine zusammenfassende Darstellung der "Niederösterreichischen Kulturwirtschaft" sollte den ungarischen Partnern zeigen, wie die Bündelung von Marketingaktivitäten die Schlagkraft eines Clusters von Kulturanbietern erhöhen kann. Zum Abschluss der Expertenrunde referierte Dr. Gerhard Vitek als Direktor des Mozarthauses die Entwicklung des PPP-Modells, das die Wien Wolding und Raiffeisen Niederösterreich-Wien für das Mozarthaus Vienna entwickelt haben, und Peter Koczan vom Franz Liszt-Verein Sopron erläuterte die Zusammenarbeit mit dem Mozarthaus und die Perspektiven des Festivals im Rahmen der EU-Zusammenarbeit. Im Anschluss an die Präsentation entwickelte sich eine intensive Podiumsdiskussion an der sich Ilona Kaufmann von der Sopron Holding, Lázló Sass von der Stadtregierung Sopron, Katalin Hoszpodár als Tourismusverantwortliche von Sopron und Imre Tóth als Museumsdirektor des lokalen Stadtmuseums beteiligten. Am Ende der intensiven Diskussion kamen alle Beteiligten überein, die Zusammenarbeit in Zukunft weiter fortsetzen zu wollen. Zum Abschluss der Veranstaltung musizierte das Pestalozzi-Trio.

Sämtliche Referate und das detaillierte Programm sind im Internet auf der Homepage des Mozarthauses Vienna unter www.mozarthausvienna.at/ im Bereich News bzw. Presse abrufbar.

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