Nordost-Umfahrung - SP-Hora und SP-Valentin: "Strengste Auflagen für Probebohrungen!"

Wien braucht Verkehrsentlastung durch Umfahrungsring

Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien braucht dringend eine Verkehrsentlastung durch einen Umfahrungsring, denn die Verkehrsbelastungen in den nördlichen Wiener Bezirken und auf der Tangente sind schon jetzt an der Grenze. Sämtliche Prognosen sagen einen weiteren Anstieg voraus", betonten heute der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Karlheinz Hora, und der Vorsitzende des Umwelt-Ausschusses, Erich Valentin, zu den heute begonnenen Probebohrungen der ASFINAG in der Lobau. "Daher muss der Regionenring rasch geschlossen werden - andernfalls tragen die Bezirke Leopoldstadt, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt die gesamte Verkehrsbelastung, da die derzeitigen fünf Donaubrücken ein Nadelöhr darstellen."

Für die Stadt Wien komme für den Lückenschluss im Regionenring einzig die Untertunnelung von Donau und Lobau in Frage. "Damit ist garantiert dass der Nationalpark in keinster Weise beeinträchtigt wird. Für die für den Tunnelbau notwendigen Probebohrungen, die von der ASFINAG in der vegetationsarmen Winterzeit durchgeführt werden, gibt es ganz strenge Umweltauflagen, die auch eingehalten werden", so Hora und Valentin. Die Bauweise des Tunnel gewährleiste, dass es zu keinen Ausstiegen und keinen Entlüftungsbauwerken im Nationalpark komme. "Wien hat sich stets für die Tunnelvariante stark gemacht, denn eine oberirdische Lösung kommt im Gebiet des Nationalparks nicht in Frage." (Schluss)

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