Oberster Sanitätsrat begrüßt Österreichs Pandemie-Vorsorge

OSR-Präsident Prof. Wolner: Österreich europaweit im Spitzenfeld

Wien (OTS) - Neben zahlreichen weiteren Tagesordnungs-Punkten hat sich der Oberste Sanitätsrat in seiner Sitzung am vergangenen Samstag ausführlich mit den Pandemievorbereitungen in Österreich beschäftigt. Dabei hob Prof. Dr. Ernst Wolner, Präsident des Obersten Sanitätsrates, die europaweit führende Position Österreichs hervor.

"Bund und Länder haben ihre Planungsvorgaben erfolgreich abgeschlossen und auch deren Umsetzung bereits weitgehend realisiert", sagte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat im Rahmen der Sitzung.

Durch entsprechende langfristige Verträge sei die Bevorratung mit antiviralen Medikamenten gesichert. Die Einlagerung in Krisenlagern werde bis März 2007 beendet sein. "Weiters gab der Ministerrat am 14. November 2006 grünes Licht für die Unterzeichnung eines Vertrages, der im Anlassfall die Lieferung eines Pandemieimpfstoffes für alle Österreicherinnen und Österreicher sicherstellt. Damit wird Österreich schneller als viele andere Länder einen modernen und wirksamen Impfstoff zur Verfügung haben", so Rauch-Kallat.

In der vergangenen Woche fand eine groß angelegte Pandemieübung statt, bei der konkrete Umsetzungsmaßnahmen und die Kommunikation zwischen den verantwortlichen Behörden auf Bundes- und Länderebene geprobt wurden. Als Sprecher der teilnehmenden Landessanitätsdirektionen hob Dr. Elmar Bechter, der Landessanitätsdirektor von Vorarlberg, die gute Zusammenarbeit mit dem Bund und die Effizienz der Übung hervor.

Prof. Dr. Manfred Dierich, Vorstand des Hygieneinstitutes der Universität Innsbruck wies in seiner Wortmeldung auf den hohen Stand und die Qualität der österreichischen Vorbereitungen hin, die er im Rahmen seiner internationalen Tätigkeit mit Freude darstellen könne.

Prof. DDr. Egon Marth, Vorstand des Hygieneinstitutes der Uni Graz, der als Wissenschaftler in die Evaluierung eingebunden war, konnte über die ausgezeichnete Qualität des neuen österreichischen Impfstoffes berichten. Er empfahl, diese neue Methode auch für die jährliche Grippeimpfstoffherstellung heranzuziehen, die auf einer österreichischen Entwicklung beruhe.

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