Mainoni: Mehr Frauen in industrieller Forschung und Entwicklung

Förderungsprogramm FEMtech-fFORTE zeigt erste positive Auswirkungen - Monika Schönerklee ist 'Expertin des Monats' November

Wien (BMVIT/MS) - "In den letzten Jahren gab es einen kontinuierlichen Anstieg von beschäftigten Frauen in Forschung und Entwicklung, wie die aktuelle F&E-Vollerhebung der Statistik Austria für das Jahr 2004 zeigt. Unser Förderprogramm FEMtech-fFORTE hat dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. So ist der Frauenanteil über alle Sektoren - Universität, Unternehmen, private gemeinnützige Einrichtungen und Staat - von 15,8 % im Jahr 2002 auf 28,3 % im Jahr 2004 gestiegen. Insgesamt hat sich die Zahl der weiblichen Wissenschaftler in Unternehmen seit 1998 bereits verdoppelt", sagt Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni.

Frauen in Forschung und Entwicklung (Quelle: Statistik Austria, Vollzeitäquivalente)

Unternehmen 1998: 8,2 % 2004: 11,5 % Hochschulen 22,6 % 29,6 % Staat 30,3 % 32,1 % Private Gemeinnützige 35,4 % 45,4 % GESAMT 1998: 14,0 % 2004: 18,3 %

Als mittelfristiges Ziel müsse der Frauenanteil in diesen männerdominierten Branchen in allen Unternehmen und Organisationen auf mindestens 40% gesteigert werden, so Mainoni: "In den letzten Jahren wurden im Rahmen von FEMtech-fFORTE zahlreiche Aktivitäten gesetzt: Projekte technologieorientierter Unternehmen zur Erhöhung von Chancengleichheit wurden gefördert, die Situation von Frauen in der außeruniversitären Forschung wurde mit dem jährlichen Gender Booklet aufgezeigt und die Öffentlichkeit mit zahlreichen Initiativen wie etwa der 'Expertin des Monats' auf dieses Thema aufmerksam gemacht."

'Expertin des Monats': Kulturtechnikerin forscht zur nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen

Im November geht der Titel 'Expertin des Monats' übrigens an Monika Schönerklee, die seit 1999 als stellvertretende Leiterin des Geschäftsfeldes Wasser der Austrian Research Centers GmbH - ARCs mit ca. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig ist.

Ihr Aufgabenfeld konzentriert sich auf die Leitung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten im Bereich des integrierten Wassermanagements. "Unser Ziel ist die nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen. Durch die Anwendung von innovativen Technologien und Methoden soll sowohl die Sicherung der Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser als auch ein umfassender Gewässerschutz erreicht werden", so die neue 'Expertin des Monats' Schönerklee.

Gezielte Förderungen sollen den Zugang zum Berufsfeld sowie die Karrieremöglichkeiten und Rahmenbedingungen für Frauen in Forschung und Technologie verbessern. FEMtech-fFORTE vergibt Förderungen für die Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen zur Steigerung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Diese Förderungen werden ergänzt durch das FEMtech-Netzwerk, die FEMtech-Expertinnendatenbank sowie umfangreiches Begleitforschung und Monitoring.

Nähere Informationen über die Initiative FEMtech, die Expertin des Monats sowie ein honorarfreies Foto von Monika Schönerklee finden Sie unter www.femtech.at. (Schluss)

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