FP-Jung: Gleichbehandlungskommission spricht von "Diskriminierung"

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Wien, 27-11-2006 (fpd) - Die in dieser Form einmalige Außerdienststellung des Wiener FPÖ-Mandatars Mag. Wolfgang Jung wurde nach der Bundesheerbeschwerde- nun auch in einem Erkenntnis der Gleichbehandlungskommission des Bundes als willkürlich und falsch gerügt.

Wörtlich wurde festgestellt:" Die Nichtgewährung der Dienstfreistellung stellt eine Diskriminierung von Bgdr. Mag. Jung dar. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Diskriminierung auf Grund seiner Weltanschauung erfolgt ist" und weiters "... kommt...zum Ergebnis, dass die Außerdienststellung nicht aus sachlichen Erwägungen erfolgt ist und deshalb eine Diskriminierung des Antragsstellers darstellt".

Da die Weisung zur Außerdienststellung nach Aussage des verantwortlichen Abteilungsleiters Mag. Chavanne vor der Kommission auf direkte Weisung des VP-Bundesministers Platter erfolgte, ist der politische Hintergrund eindeutig geklärt. Auch die Schutzbehauptung des Ministeriums, mit 70% Dienstleistung könne man keine Abteilung leiten wurde verworfen, insbesondere weil gerade mein Posten erst nach 9 Monaten mit einem Tiroler Günstling aus dem Ministerkabinett Plassers besetzt wurde, erklärt Jung.

Dieser ist nun als jüngster Offizier (Oberstleutnant) ohne Auslandserfahrung Vorgesetzter eines Brigadiers (Stellvertreter) und betreut die eigenen und ausländischen Militärdiplomaten. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die erfahrenen Mitbewerber, so Jung, der sich nach dem Spruch von Beschwerde- und Gleichbehandlungskommission eine Entschuldigung des Verantwortlichen erwartet.

Das verlangt schon allein der Anstand und so wird auch jeder Rekrut behandelt, der sich beschwert und Recht bekommen hat. Nach fast 40 Jahren Dienstzeit ohne Fehl und Tadel steht mir so eine Behandlung wohl auch zu, schloss Jung. (Schluss)am

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