2005 steigende Aufklärungsquote bei geringerer Gesamtkriminalität Bericht über die innere Sicherheit liegt dem Parlament vor

Wien (PK) - Seit kurzem liegt dem Parlament der Bericht der Bundesregierung über die innere Sicherheit für das Jahr 2005 (III-5 d.B.) vor. Dieser Bericht ist detaillierter als der letzte, umfasst fast 700 Seiten und enthält eine Vielzahl von Statistiken und Graphiken.

In Österreich wurden im Jahr 2005 insgesamt 605.272 strafbare Handlungen (148.748 Verbrechen, 456.524 Vergehen) begangen. Das ist um 6 % weniger als im Berichtsjahr zuvor. Rechnet man die Kriminalität im Straßenverkehr ab, ergibt sich folgendes Bild:
Österreichweit wurden 570.186 strafbare Handlungen begangen, das sind um 5,7 % weniger als im Jahr 2004. Insgesamt gab es 237.751 ermittelte Tatverdächtige; davon waren zwischen 14 und unter 18 Jahre 27.678, zwischen 18 und unter 21 Jahre 30.784, zwischen 21 und unter 25 Jahre 32.465, zwischen 25 und unter 40 Jahre 79.501 und über 40 Jahre 67.323. Die Aufklärungsquote betrug im Berichtjahr 39,6 % und lag damit um 1,5 % höher als im Jahr 2004.

2005 wurden 86.091 strafbare Handlungen gegen Leib und Leben angezeigt, 452 waren Verbrechen und 85.639 Vergehen. 431.959 strafbare Handlungen waren gegen fremdes Vermögen gerichtet, davon waren 131.525 Verbrechen, und 3.632 Fälle an strafbaren Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung (1.764 Verbrechen, 1.868 Vergehen) wurden bekannt.

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