Haider spricht von "Fehlurteil" und warnt VfGH davor, "muslimischen Fundamentalisten Unterschlupf zu gewähren"

Haider zitiert Schreiben der islamischen Glaubensgemeinschaft

Klagenfurt (OTS) - Im Zusammenhang mit der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an einen fundamentalistischen Moslem weist Landeshauptmann Jörg Haider die Kritik des Verfassungsgerichtshofes zurück, wonach wichtige Argumente, die für eine Verleihung der Staatsbürgerschaft sprechen würden, von der Behörde außer acht gelassen worden seien. Die Staatsbürgerschaftsbehörde des Landes Kärnten habe sorgfältig und umfassend geprüft, die in der Folge abgelehnte Staatsbürgerschaft sei absolut berechtigt. Die Aufhebung des negativen Bescheides durch den Verfassungsgerichtshof sei daher ein "klares Fehlurteil" mit dem versucht werde, "einem fundamentalistischen Moslem Unterschlupf zu gewähren", erklärte Haider und zitierte dazu ein Schreiben der islamischen Glaubensgemeinschaft vom 17.10.2001, worin unter anderem angeführt wird: "Die islamitische Glaubensgemeinschaft in Österreich betrachtet den Religionslehrer Amir Mohamed Al Amin seit langer Zeit als ein Problem und ist in keiner Weise mit seinem Verhalten einverstanden."

Haider bleibt dabei, alles zu unternehmen, um die Verleihung der Staatsbürgerschaft an Amir Mohamed Al Amin zu verhindern: "Von mir bekommt er die Staatsbürgerschaft nicht."

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