Schabl: Weiterführung des Projekts "Erste-Hilfe-Dienst Ybbs/Persenbeug"

Ziel ist die Installierung eines NRW oder eines NEF

St. Pölten, (SPI) - In der Region rund um die Gemeinden Ybbs und Persenbeug-Gottsdorf schließt seit über zwei Jahren ein ärztlicher Erste-Hilfe-Dienst einen "weißen Fleck" in der notärztlichen Versorgung. Denn der Notarztwagen aus den Krankenhäusern Amstetten, Scheibbs oder Melk kämen oft zu spät zum Einsatzort, wertvolle Zeit ginge damit verloren. 30.000 Euro werden jedes Jahr dafür aus dem Ressort von NÖ Gesundheitsreferenten Landesrat Emil Schabl zur Verfügung gestellt. "Das Projekt ist bis jetzt gut gelaufen. Die ansässigen Ärzte überbrücken mit ihrer Unterstützung die Zeit zwischen dem Eintreffen der Rettung mit ihren Sanitätskräften und dem Eintreffen des Notarztes. Lebenswichtige 15 bis 20 Minuten werden so in der Nacht gewonnen. Ich werde mich weiterhin für die Weiterführung dieses Projekts einsetzen", so Landesrat Schabl.****

Die Region mit den Gemeinden Ybbs an der Donau, Persenbeug-Gottsdorf, St. Martin-Karlsbach, Neumarkt an der Ybbs, Hofamt Priel, Nöchling und teilweise auch Bergland wird notfallmedizinisch von den Standorten Amstetten, Scheibbs und Melk versorgt. Dort steht jeweils ein Notarztwagen bereit, um rasch einzugreifen. Die Gemeinden mit rund 14.500 Einwohnern liegen aber ungefähr in der Mitte zwischen den Standorten der Krankenhäuser und haben dazu noch einen starken Durchzugsverkehr zu verzeichnen. Die Anfahrtszeiten des Notarztwagens waren daher sehr unterschiedlich, von noch vertretbaren 16 Minuten bis zu 49 Minuten. Bei schlechter Witterung oder engen Straßen dauerte die Anfahrtszeit noch länger. Die zum Einsatzort gerufenen Rettungsorganisationen, die Rot-Kreuz-Bezirksstelle in Ybbs und die ASBÖ-Station in Persenbeug, treffen im Regelfall nun 15 bis 20 Minuten vor dem Notarztwagen ein.

"Oberstes Ziel der Region Ybbs-Persenbeug bleibt die Installierung eines Notarztwagens (NRW) oder eines Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF). Im Zuge der Verhandlungen der NÖ Rettungsdienste mit dem NÖ Finanzressort sollte dies ebenso ein Thema sein", so Schabl abschließend.
(Schluss) ha

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