Wirtschaftsgipfel der Zentraleuropäische Initiative (CEI) in Tirana

Ziel des Gipfels: "Noch-nicht-EU-Mitglieder" untereinander und mit der EU besser zu vernetzen - AWO begleitet Unternehmen in CEI-Märkte

Wien (PWK791) - Diese Woche ging der neunte Wirtschaftsgipfel der Zentraleuropäischen Initiative (CEI) mit über 850 Delegierten in der albanischen Hauptstadt Tirana über die Bühne. Schwerpunktthema des Gipfels war, welche Reformen und Innovation nötig seien um nachhaltiges Wachstum zu erreichen. "Besonderes Interesse bestand für die praxisnahen Präsentationen erfolgreicher Geschäftsfrauen in den teilweise sehr männlich orientierten Transformationsländern, weiters an Ideen für neue Tourismusprojekte und Projekte zur Integration des Westbalkans in den gemeinsamen Agrarmarkt der EU sowie am Thema ‚internationale Finanzierungsmöglichkeiten", berichtet Ingomar Lochschmidt von der Außenwirtschaft Österreich (AWO), der als Vertreter der WKÖ am Wirtschaftsgipfel teilnahm.

Die CEI wurde 1989 unter Federführung von Österreich und Italien gegründet, um die östlichen und südosteuropäischen Staaten an die EU heranzuführen. Sitz der CEI ist in Triest. Sie hat derzeit 18 Mitglieder: Österreich, Albanien, Weißrussland, Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Italien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien and die Ukraine. Generaldirektor des Exekutivsekretariats in Triest ist der Österreicher Harald Kreid. Lochschmidt: "Neben politischen und kulturellen Aktivitäten besteht der Wirtschaftsauftrag der CEI vor allem darin, die ‚Noch-nicht-EU-Mitglieder’ untereinander und mit den Mitgliedsstaaten besser zu vernetzen, Kooperation mit internationalen Finanzierungsorganisationen zu forcieren und Kontakte mit anderen internationalen Organisationen zu knüpfen." Die jährlich rotierende Präsidentschaft geht 2007 von Albanien auf Bulgarien über.

Die AWO selbst begleitet österreichische Unternehmen auf den CEI-Märkten, hilft bei der Kontakterstellung zu internationalen Finanzierungsorganisationen (z.B. EBRD, Weltbank) und lokalen Projektträgern und leistet konkrete Hilfe beim Einreichen von Projekten sowie bei der Partizipation an Drittprojekten. Die WKÖ ist außerdem u.a. führend bei den Arbeitsgruppen für KMU-Politik und beruflicher Aus- und Weiterbildung im Schoße der CEI involviert. (BS)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Außenwirtschaft Österreich
Dr. Ingomar Lochschmidt
Tel.: (++43) 0590 900-4180
awo.eu1@wko.at
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005